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Verschossener Elfmeter von Timo Werner „scheißegal“

Nicht gut geschossen, aber der Elfmeter von Timo Werner ist für RB Leipzig am Ende nicht spielentscheidend.

Nicht gut geschossen, aber der Elfmeter von Timo Werner ist für RB Leipzig am Ende nicht spielentscheidend.

Wenig amüsiert war Ralph Hasenhüttl über den verschossenen Elfmeter von Timo Werner im Spiel bei Zenit St. Petersburg. Nicht weil er dem Stürmer deswegen einen großen Vorwurf machte, sondern weil das Nervenkostüm des Trainers von RB Leipzig darunter extrem litt.

Größer als „erträglich“ sei die Spannung am Ende des Spiels gewesen. „Man kann sich noch gar nicht richtig freuen, weil die Anspannung einfach unmenschlich ist. Da sind wir einfach noch nicht cool genug“, verwies Hasenhüttl darauf, dass RB Leipzig es in der zweiten Halbzeit verpasste, das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

Diego Demme findet Fehlschuss von Timo Werner „scheißegal“

Dafür mitverantwortlich war auch Timo Werner, der einen Elfmeter zehn Minuten vor dem Ende der Partie verschoss. „Der Elfmeter war nicht gut geschossen“, konstatierte Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel, wollte sich darüber aber nicht lange ärgern. „Unterm Strich alles ok, wenn man weitergekommen ist.“

Auch für Diego Demme gab es „keinen Vorwurf“ in Richtung Timo Werner. „Es ist scheißegal, dass er nicht getroffen hat, weil wir weiter sind“, drückte es der Mittelfeldmann in klaren Worten aus. Emil Forsberg verwies zudem darauf, dass man eben „manchmal einen Elfmeter verschießt. Im Fußball passiert alles.“

Timo Werner will bei RB Leipzig weiter Elfmeter schießen

Timo Werner hatte in der 81. Minute einen von Miha Mevlja an ihm selbst verwirkten Elfmeter zum vorentscheidenden 2:1 verwandeln wollen. Der schwach getretene Strafstoß wurde allerdings von Zenit-Keeper Andrey Lunev gehalten. „Wenn man in so einer Phase einen Elfmeter verschießt, ist das natürlich nicht gut, aber es passiert. Den nächsten mache ich wieder rein!“, gab sich Fehlschütze Werner nach der Partie positiv.

Vor dem Strafstoß hatte Branislav Ivanovic lange mit Schiedsrichter Daniele Orsato geredet und damit die Ausführung deutlich verzögert, während Timo Werner schon am Elfmeterpunkt bereitstand. Für Unverständnis sorgte deswegen auch, dass Orsato im Anschluss an den Fehlschuss in die hingehaltene Hand von Ivaonvic einschlug.