Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

„Vorgabe nicht ein Mal umgesetzt”: Nagelsmann kritisiert Team nach Gruppensieg

„Mit der zweiten Hälfte absolut nicht zufrieden”: Julian Nagelsmann in Lyon.

„Mit der zweiten Hälfte absolut nicht zufrieden”: Julian Nagelsmann in Lyon.

RB Leipzigs erster Achtelfinaleinzug als Gruppensieger in der Champions League war nach dem zitterigen 2:2 (2:0) in Lyon zwar geschafft. Doch Trainer Julian Nagelsmann war mit dem Auftritt überhaupt nicht zufrieden. Nach dem Motto „Wehret den Anfängen” ging Chefcoach mit seinen Spielern so hart ins Gericht wie bislang noch nie während seiner Amtszeit. Sicht- und hörbar angefressen kommentierte der 32-Jährige die aus seiner Sicht ungenügende Leistung in Teilen der ersten und in der gesamten zweiten Hälfte:

Julian Nagelsmann (Trainer RBL): „Wir sind glücklich, dass wir als Gruppenerster ins Achtelfinale der Champions League eingezogen sind. Das war das Hauptziel. Wir haben gut angefangen, viel Druck, aber deutlich zu wenige Tore gemacht. Im Verlauf der ersten Hälfte hat sich die zweite dann schon angedeutet: Wir wurden träge und schlampig im Spielvortrag, hatten häufig falsche Entscheidungen, haben selten den ballfernen Raum gesehen, hatten wenige Verlagerungen.”

Julian Nagelsmann: „Dürfen nicht anfangen zufrieden zu sein mit dem, was wir erreicht haben”

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich absolut nicht zufrieden. Wir haben nicht ein Mal die taktische Vorgabe umgesetzt. Dadurch haben wir einen Gegner, der tabellarisch und vom Spielergebnis her nicht mehr so viel von uns wollte, wieder ins Boot geholt. Lyon hat so gespielt, wie wir es vorbereitet haben. Wir müssen mit vier Toren in die Pause gehen. Wir haben aktuell ein zu großes Gefälle zwischen denen, die mehr Rhythmus haben und denen, die keinen haben. Wir dürfen nicht anfangen zufrieden zu sein mit dem, was wir gerade erreicht haben. Es geht um Entwicklung, da haben wir genügend Baustellen.”

Die zweite Hälfte war gar nix.
Emil Forsberg

Emil Forsberg (Offensivspieler RB Leipzig): „Heute war ein komisches Spiel. Wir führen, eigentlich war alles klar. Aber nach dem frühen Tor haben wir den Ball nicht mehr gut verarbeitet, schlagen viele lange Bälle. Die zweite Halbzeit war gar nix. Da müssen wir kontrollierter spielen, wir haben viele Fehler gemacht. Wenn man 2:0 führt, musst du eigentlich gewinnen. Aber insgesamt sind wir verdient Erster geworden, haben viele gute Spiele gemacht. Ein geiles Gefühl, man hat das vielleicht vorher nicht gedacht, aber wir haben Mentalität gezeigt. Das müssen wir mitnehmen.”

Lukas Klostermann (Verteidiger RB Leipzig): „Wir haben uns in der zweiten Hälfte zu weit hinten reindrängen lassen und uns das Heft des Handelns zu leicht aus der Hand nehmen lassen. Bei uns sind sehr viele Bälle in den Strafraum gesegelt, aber wir haben es insgesamt gut verteidigt, konnten sehr viele klären.”

Lyons Trainer Garcia: „Gegen eine der besten Mannschaften Europas zurückgekommen”

Rudy Garcia (Trainer OL): „Wir waren bis zur Pause ziemlich schwach und haben viele falsche Entscheidungen getroffen. Wir haben viel zu viele Bälle verloren, tödlich gegen eine Mannschaft wie Leipzig. Wenn man 0:2 zu Hause hinten ist, dann wird es schwierig. Aber als wir nichts mehr zu verlieren hatten, lief es plötzlich. Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt, mit viel Mut und Wille. Ich bin sehr zufrieden und stolz, dass wir gegen eine der besten Mannschaften in Europa und der Bundesliga so zurückgekommen sind.”

Oliver Mintzlaff (Präsident und Geschäftsführer RBL): „Wir haben mehr als nur das Ziel erreicht. Natürlich hätten wir heute auch gern drei Punkte mitgenommen, aber wir sind sehr zufrieden mit der Gruppenphase. Wir haben inzwischen eine zwar noch immer junge, aber sehr erfahrene Mannschaft. Das waren andere Auftritte als wir sie in den vergangenen zwei Jahren gesehen haben, weil das Team gereift ist. Wir haben jetzt keine Wunschliste, wir nehmen den Gegner an, der kommt und versuchen dann den möglichen, für uns unfassbaren nächsten Schritt zu machen und noch eine Runde weiter zu kommen.” (RBlive/mhe/ukr)

Das könnte Dich auch interessieren