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„Wir können ihm auch wehtun” RB Leipzig trifft erstmals auf den „lieben Kerl” Ilsanker

Backen aufgeblasen: Stefan Ilsanker taucht auch mal vor dem gegnerischen Tor auf.

Backen aufgeblasen: Stefan Ilsanker taucht auch mal vor dem gegnerischen Tor auf.

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter sah sich in den vergangenen Wochen gezwungen, seinen Führungsspieler Stefan Ilsanker in Schutz zu nehmen. „Ilse ist ein Spieler, der auch immer mal einen Fehlpass spielt, aber was seine Emotionen angeht, ist er nichts anderes als ein Gelson Fernandes, der bei uns auch unglaublich viel abgeräumt hat”, sagte der Österreicher. „Wenn es um die Position geht, hat er einen Vorzug, weil er sie am besten bekleiden kann.”

Hütter bezeichnete den kantigen Defensivallrounder als „klaren Sechser, der vor der Abwehr abräumt, ein positiver Typ. Er kann eine Mannschaft mit seinen Emotionen mitreißen.”

Der 31-Jährige war in den ersten Spielen dieser Saison bei der Eintracht in die Kritik geraten, weil sich diverse individuelle Fehler und Unsicherheiten geleistet hatte, wodurch auch das Aufbauspiel der Frankfurter litt. Doch Trainer Hütter hält weiter zu ihm.

Nagelsmann zum Wechsel von Stefan Ilsanker: „Nicht mehr das Gefühl, dass er mit Leib und Seele für uns spielen würde”

Bei RB Leipzig hatte Ilsanker nach einem halben Jahr der Zusammenarbeit mit dem damals neuen Trainer Julian Nagelsmann genug. Der Fußballlehrer hatte bei Ilsankers Abschied im Winter dieses Jahres leicht entnervt erklärt: „Ich habe mich nach dem zwölften Gespräch mit ihm dazu entschieden, dass wir das nicht mehr weiter machen können. Er hat die Perspektive nicht mehr gesehen”, so Nagelsmann. Ilsanker sei häufig bei ihm und Krösche im Büro gewesen, um auf einen Wechsel zu drängen. „Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass er mit Leib und Seele für uns spielen würde, wenn er denn bleiben muss. Dann hat das am Ende des Tages keinen Sinn mehr gemacht”.

Vor dem ersten Wiedersehen mit dem Ex-Spieler – in den bisherigen beiden Aufeinandertreffen in Liga und Pokal durfte Ilsanker wegen einer Vertragsklausel gegen RB nicht auflaufen – sagte Nagelsmann nun: „Er hat viel Spielzeit bekommen, deutlich mehr als er bei uns bekommen hat. Das war sein Wunsch.”

„Guter Körper, gutes Tempo, gute Mentalität”

Nagelsmann nutzte die Chance, um schöne Grüße nach Frankfurt zu schicken: „Klar, kann er uns wehtun. Das ist ein aggressiver Spieler mit gutem Körper, gutem Tempo und guter Mentalität. Aber wir können ihm auch wehtun.” Doch Nagelsmann schränkte ein: „Der Ilse ist ein ganz lieber Kerl, er will niemandem wehtun. Er will ein Spiel gewinnen, weil er eine gute Mentalität hat. Das wollen wir auch, und dann schauen wir, wer am Ende die drei Punkte hat.”

In Frankfurt rechnen sie übrigens mit Dominik Kohr neben Ilsanker auf der Doppelsechs, wenn Sebastian Rohde ausfallen sollte – ein Doppel-Bollwerk. „Stefan hat weniger Offensivdrang, er ist der klarste Sechser”, sagt selbst der mit mehr Offensivdrang ausgestattete Kohr. „Wenn der Gegner schnell umschaltet und den Ball schnell durchs Mittelfeld spielt, dann steht Stefan halt schon vor der Abwehr und wartet, während wir erst zurück laufen müssen.” Auf den Abräumer „Ilse” kann sich auch RB Leipzig am Samstagabend einstellen. (RBlive/ukr)