RB Leipzig

Dank Rasenheizung und Muskelkraft: RB Leipzigs Heimspiel gegen FC Augsburg offenbar nicht in Gefahr

Von Thomas Fritz 08.02.2021, 18:11
Die eingeschneite Red-Bull-Arena, Heimstätte von RB Leipzig.
Die eingeschneite Red-Bull-Arena, Heimstätte von RB Leipzig. imago/Motivio (Archiv-Foto)

Ein heftiger Wintereinbruch mit großen Mengen Neuschnee und eisigem Frost hat weite Teile Deutschlands fest im Griff. Züge fallen aus, Autos stecken fest, aber der Ball soll weiter rollen. Zumindest der Austragung des nächsten Heimspiels von RB Leipzig gegen den FC Augsburg am Freitag (20.30 Uhr) steht offenbar nichts im Wege. "Der große Schnee ist jetzt durch und wir sind sehr positiv, dass wir den Platz bis Freitag hinbekommen", sagt der Chef-Greenkeeper von RB, Mathias Eichner, im Interview auf der Klubhomepage. "Natürlich ist der Dauerfrost mit teilweise minus zehn Grad kontraproduktiv", so Eichner weiter.

Den Schneemassen in der zugeschneiten Red-Bull-Arena wird eine auf Hochtouren laufende Rasenheizung entgegengesetzt. Sollte das nicht reichen, "würden wir morgen den verbliebenen Schnee runterschieben", erklärt Rasen-Experte Eichner. Mit der klassischen Herangehensweise: Schneeschaufel, Muskelkraft und viel Schweiß. RB-Stratege Dani Olmo weiß, wie es geht. Sonntag absolvierte der Spanier vor seinem Haus mit der Schneeschaufel ein kleines Workout. Ob er die Flockenpracht auch so toll wie Kollege Emil Forsbeg findet?

Mannschaft weicht auf den Kunstrasen aus

Am Cottaweg mussten Olmo, Forsberg & Kollegen am Montag jedenfalls nicht mit schippen. Dafür waren Eichner und sein Team zuständig. Das Training der Nagelsmann-Elf wurde nach RBlive-Informationen nicht durch den Wintereinbruch beeinträchtigt. Die Mannschaft musste lediglich vom normalen Trainingsplatz auf den Kunstrasen ausweichen. Am Dienstag soll wieder auf dem regulären Grün geschwitzt werden.

Auch witterungsbedingte Verspätungen hat es offenbar keine gegeben. Der eine oder andere in der Nähe wohnende Spieler sei aber lieber zu Fuß zum Cottaweg gekommen, hieß es auf Anfrage. Und die Autofahrer mussten ihre Wagen eben ein paar Minuten früher Richtung Trainingsakademie bewegen. Vorausschauendes Denken - das sind die RB-Kicker ja von den hohen taktischen Anforderungen ihre Coaches Julian Nagelsmann gewohnt.