Geht Laimer 2023 zu den Bayern?

Salihamidzic antwortet ausweichend

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 02.09.2022, 14:18
Sein letztes Jahr bei RB? Mittelfeldspieler Konrad Laimer.
Sein letztes Jahr bei RB? Mittelfeldspieler Konrad Laimer. IMAGO / Picture Point LE

Nach monatelangen Spekulation über einen Wechsel zum FC Bayern München ist nun sicher, dass Konrad Laimer die laufenden Saison bei DFB-Pokalsieger RB Leipzig beendet. Wird der Wunschspieler von Bayern-Coach Julian Nagelsmann nun im Sommer 2023 ablösefrei zum Rekordmeister wechseln? Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte sich gegenüber Sky zu der Personalie.

"Das kann ich natürlich noch nicht sagen. Wir haben Interesse gehabt, es hat jetzt nicht so richtig geklappt", erklärte Salihamidzic. "Aber er spielt immer noch bei RB Leipzig. Das ist das Ehrlichste, was ich sagen kann." Die ausweichende Antwort des Ex-Profis lässt Raum für Spekulationen.

Bleibt Laimer doch länger bei RB Leipzig?

Verlängert Laimer, der sich schon mit dem FC Bayern über den Transfer verständigt haben soll, vielleicht doch bei RB? Es ist nicht ganz abwegig zu vermuten, dass sein kürzlich nach Leipzig zurückgekehrter guter Kumpel Timo Werner ihm das schmackhaft machen wird. Außerdem ist das Bayern-Mittelfeld auf den defensiven Positionen mit Leon Goretzka, Joshua Kimmich, dem wiedererstarkten Marcel Sabitzer und Neuzugang Ryan Gravenberch top besetzt. 

Der 25-Jährige spielt seit 2017 für RB und hat sich mit seinem aggressiven Pressingstil im Mittelfeld zu einem absoluten Führungsspieler entwickelt. Er war zuletzt auch mit einem Transfer zum FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp in Verbindung gebracht worden.

Laimer beendet Spekulation um Zukunft bei RB Leipzig

Laimer selbst hatte die Spekulationen um seine (kurzfristige) Zukunft am vergangenen Wochenende nach dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg beendet. Er bejahte im Sky-Interview die Frage, ob er bei den Sachsen bleiben werde. Der FC Bayern soll laut Bild ein Angebot in Höhe von 24 Millionen Euro (inklusive Bonuszahlungen) abgegeben haben. Die Schmerzgrenze der Leipziger Verantwortlichen lag dem Vernehmen nach bei rund 30 Millionen Euro.