RB Leipzig

Serge Gnabry als Verhandlungsmasse bei Selke-Transfer?

26.04.2017, 11:48
Serge Gnabry kann sich in Ruhe anschauen, wie es für ihn künftig weitergeht.
Serge Gnabry kann sich in Ruhe anschauen, wie es für ihn künftig weitergeht. imago

Gestern hat Werder Bremen bestätigt, dass man an einer Rückkehr von Davie Selke interessiert ist. Allerdings prüfe man noch, inwieweit dies finanziell machbar ist.

Das klingt vor allem erst einmal nach schwierigen Ablöseverhandlungen. Acht Millionen Euro soll RB Leipzig vor zwei Jahren für Davie Selke nach Bremen überwiesen haben. Einen gewissen Teil dieser Ablöse würde man sicherlich wieder zurück haben wollen.

Serge Gnabry als Verhandlungsmasse?

Die LVZ bringt als Möglichkeit sich zu einigen, Serge Gnabry ins Spiel. „Der 21-jährige Offensiv-Mann ist schnell, wendig und dribbelstark, würde wunderbar zu RB passen“, erklärt man den sportlichen Hintergrund für dieses Gedankenspiel.

Dass Werder Bremen Interesse hat, Serge Gnabry abzugeben, ist allerdings nicht anzunehmen. Schon gar nicht, falls man tatsächlich am Ende der Saison in die Europa League einzieht. In Bremen war man in den letzten Wochen jedenfalls sehr zuversichtlich, dass man den 21-Jährigen auch kommende Saison noch im Werder-Trikot sehen wird.

Spekulationen über Zukunft von Serge Gnabry

Vor seinem Wechsel vor einem Jahr nach Bremen war auch RB Leipzig als möglicher Kandidat in den Gerüchten aufgetaucht. Seit seinem Wechsel wird öffentlich zudem darüber spekuliert, ob der nächste Schritt von Serge Gnabry nicht Bayern München heißen könnte und ob der Verein nicht eine Art Vorkaufsrecht bei einer Verpflichtung hätte. Zudem wird eine vergleichsweise niedrig dotierte Ausstiegsklausel von unter zehn Millionen Euro ins Spiel gebracht.

BILD bringt derweil in die Spekulationen um Serge Gnabry und dessen mögliche Rolle als Verhandlungsmasse bei einem Transfer von Davie Selke zwei andere Varianten ein. Denn demnach hätten die TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund bereits Angebote für Gnabry abgegeben.