„Sorgt bei Schalke für Furore”Holt Eberl Leipzigs Toptalent zurück?

Von Ullrich Kroemer 16.12.2022, 13:22
Leipziger auf Schalke: Tom Krauß.
Leipziger auf Schalke: Tom Krauß. (imago/RHR-Foto)

Max Eberl legt immensen Wert auf den Nachwuchs, das hat er auch beim parlamentarischen Abend in der Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin betont, wo RB Leipzig am Donnerstagabend zu Gast war. „Ich möchte, dass wir nachhaltig unser NLZ auf den Weg bringen, dass wir Jungs aus dem eigenen Nachwuchs nach oben bringen”, sagte der neue Sportchef von RB Leipzig.

Und er hat dabei auch einen derzeit verliehenen Spieler besonders im Blick. Der gebürtige Leipziger Tom Krauß, der aus einer Vier-Generationen-Fußballerdynastie stammt, hat sich beim FC Schalke in der Bundesliga durchgesetzt. Der 21-jährige Sechser absolvierte in dieser Saison alle Bundesligapertien für die Gelsenkirchener.

Eberl über RB-Talent Krauß: „Vielleicht kommt er zurück”

Nun sagte Eberl: „Tom Krauß ist einer, der bei Schalke für Furore sorgt. Vielleicht kommt er zurück, wenn es einen gewissen Misserfolg bei Schalke 04 gäbe.” Denn nur falls der Tabellenletzte Schalke abstiege, würde Krauß im Sommer zurück nach Leipzig kommen. Hielten die „Königsblauen” die Klasse, würde Krauß automatisch für drei Millionen Euro fest nach Gelsenkirchen wechseln und einen Vertrag bis 2027 unterzeichnen.

Doch Eberls Worten war zu entnehmen, dass er großes Interesse hat, Krauß in Leipzig mit einzubauen. Ein neuer Schwerpunkt, der bisher in Leipzig nicht im Vordergrund stand. „Es ist ein großes Ziel von mir, Jungs, die in unserer Akademie groß geworden sind, in die erste Mannschaft zu führen. Das sind die Fußstapfen, die ich mir als allererstes gesetzt habe”, so der 49-Jährige.

Erster gebürtiger Leipziger bei RB in der Bundesliga

Krauß fühlt sich zwar auf Schalke wohl, doch falls RB mit ihm planen würde, würde er selbstredend am liebsten bei dem Champions-League-Klub in seiner Heimatstadt spielen. Krauß ist der erste gebürtige Leipziger, der noch unter Julian Nagelsmann für RB in der Bundesliga auflief. 2020 wechselte er leihweise für zwei Jahre zu Zweitligist 1. FC Nürnberg, wo er sich unter Ex-RB-Trainer Robert Klauß in der 2. Liga durchsetzte. Seit Saisonbeginn ist er Dreh- und Angelpunkt im Schalker Spiel. Sein Vertrag in Leipzig läuft bis 2025 – vorausgesetzt, Schalke bleibt nicht in der 1. Bundesliga.

></div></div><div class=