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  5. Vermeeren vor RB-Abschied? Royal Antwerp arbeitet an Rückkehr

Salzburg oder Antwerp Vermeeren in der Karrierefalle: Gelingt heute die Flucht zu Comppers Antwerp?

Arthur Vermeeren steckt bei RB Leipzig fest und sucht den nächsten Neustart. Nun könnte ausgerechnet Ex-RB-Profi Marvin Compper bei Royal Antwerp zum Ausweg werden.

Aktualisiert: 03.09.2026, 10:20
Arthur Vermeeren sucht einen Neustart für seine Karriere: Hilft eine Rückkehr nach Belgien?
Arthur Vermeeren sucht einen Neustart für seine Karriere: Hilft eine Rückkehr nach Belgien? Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen – RB-Profi Arthur Vermeeren sitzt in der Karrierefalle, und möchte auf der Suche nach einem Ausweg wohl dorthin zurückkehren, wo sein schneller Aufstieg begann: zu Royal Antwerp. Aktuell verhandelt der belgische Klub mit RB über eine Leihe bis Saisonende. Das berichtet Transfer-Experte Sacha Tavolieri.

Kein Europapokal mit Antwerp

Sportlich wäre die Rückkehr zu Antwerp ein Schritt zurück. Vermeeren kam in den vergangenen zweieinhalb Jahren von Belgien zu Atlético Madrid, anschließend zu RB Leipzig und zuletzt per Leihe zu Olympique Marseille. Royal Antwerp ist weder für die Champions League, noch die beiden anderen Europapokale qualifiziert.

Aktuell ist der Klub Neunter der belgischen Liga nach vier Spieltagen und wird vom früheren Leipziger Abwehrchef Marvin Compper trainiert, der zu den Aufstiegshelden von RB gehört und 2014 bis 2017 für Rasenballsport spielte. Er spielte für die deutsche U-20 und die A-Nationalmannschaft (ein Spiel).

Weiterlesen: Das machen die RB-Aufstiegshelden heute

Kann Ex-RB-Mann Compper helfen?

Ganz klein ist die Adresse dennoch nicht. Der „Great Old“ ist der älteste Klub Belgiens, wurde 2023 Meister und Pokalsieger und spielte anschließend Champions League. Damals mittendrin: der feinfüßige Vermeeren. Der Belgier war als Teenager bereits Stammspieler, Nationalspieler und eines der begehrtesten Talente Europas. Atlético zahlte im Januar 2024 rund 20 Millionen Euro.

Seitdem steckt seine Karriere aber fest. In Madrid spielte Vermeeren kaum, bei RB gelang ihm trotz zahlreicher Einsätze nicht der Durchbruch. Auch die Leihe nach Marseille brachte nicht die gewünschte Wende. Die Franzosen ließen ihre Kaufoption verstreichen. Leipzig würde den bis 2029 gebundenen Mittelfeldspieler deshalb gern verkaufen, fand bislang aber keinen Abnehmer.

RB findet keinen Käufer

Für RB ist eine Leihe deswegen nur eine Zwischenlösung. Aus einem Spieler, der einst als Millioneninvestment für die Zukunft geholt wurde, ist vorerst ein Transferproblem geworden. Antwerp könnte Vermeeren helfen, seine Karriere neu zu starten – Leipzig wäre ihn aber auch dann noch nicht dauerhaft los.

Eine zweite Lösung bietet sich durch einen Wechsel zu Red Bull Salzburg. Die Spur nach Österreich ist aber weitgehend kalt, weil Vermeeren wohl in die Heimat zurückmöchte.