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Alarmstufe Rot RB beteiligt sich an "Night of Lights" für Kulturbranche in der Corona-Krise

Die RB-Akademie bei der "Night of Lights"

Die RB-Akademie bei der "Night of Lights"

RB Leipzig hat sich zu Beginn der Woche an der "Night of Lights" beteiligt, mit der auf die durch die Corona-Krise und -politik in ihrer Existenz bedrohte Kultur- und Veranstaltungsbranche hingewiesen werden sollte. Matthias Reichwald, Chief Commercial Officier bei RB, sagte dazu: "Wir haben in Deutschland und vor allem auch in und um Leipzig eine großartige und vielfältige Künstler- und Kulturszene. Wir müssen alles dafür tun, dass wir diese so wichtige Branche schnell bestmöglich unterstützen."

Knapp 8200 Fimen beteiligt

Mit leuchtenden Mahnmalen hatte die Veranstaltungsbranche am Montagabend auf ihre Lage in der Corona-Krise hingewiesen. Dafür wurden in zahlreichen Städten wichtige Bauwerke in rotes Licht getaucht. Auch die RB-Akademie: "Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen", hieß es zur Begründung.

Auf der Internetseite der Veranstalter waren am Abend zu Beginn der Aktion bundesweit und im angrenzenden Ausland rund 8900 Gebäude verzeichnet, die angestrahlt werden sollten. Knapp 8200 Firmen hatten sich angemeldet, so auch Bundesligist RB Leipzig.

Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, hatten die Organisatoren rund um den Essener Eventlocation-Betreiber Tom Koperek im Vorfeld berichtet. Seit Mitte März mache die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr.

Dialog mit der Politik

Dagegen setzten die Betroffenen "ein leuchtendes Mahnmal und einen flammenden Appell der Veranstaltungswirtschaft zur Rettung unserer Branche", statt der existierenden Kredit-Programme sei "echte Hilfe" benötigt. Dazu solle ein "Branchendialog mit der Politik" dienen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden.

Reichwald wies daraufhin, dass "wir als Fußballverein selbst Teil der Veranstaltungs- und Unterhaltungsbranche sind und können das Privileg genießen, auch in diesen schwierigen Zeiten unserem Beruf nachzugehen. Umso wichtiger ist es für uns, unsere Reichweite zu nutzen, um dieses Zeichen für die Künstler und Kulturschaffenden zu setzen." (RBlive/hen)