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„Brasilianisches Tor” Matheus Cunhas Traumeinstand für Hertha

Brasilianisch in Ostwestfalen: Matheus Cunha machts mit der Hacke.

Brasilianisch in Ostwestfalen: Matheus Cunha machts mit der Hacke.

Hertha-Trainer Alexander Nouri sah sich in seinem Vertrauen in Neuzugang Matheus Cunha bestätigt. „Ich hatte mich nach der Ankunft am Mittwoch mit Matheus unterhalten. Er wirkt klar mit seinen Ansichten. Sein erster Eindruck hat mir imponiert, sodass ich gesagt habe: ,Lass uns den Rückenwind, den er mitbringt, für uns nutzen’”, sagte Nouri über den Neuzugang von RB Leipzig.

Cunha war wegen der erfolgreichen Teilnahme an der Olympia-Qualifikation erst am Mittwoch zur Mannschaft gestoßen. Bei dem Turnier hatte der 20-Jährige für die U23 von Brasilien fünf Tore in fünf Spielen erzielt, darunter zwei im Finale beim 3:0-Erfolg über Argentinien. Und Nouris Plan ging auf. Mit seinem Hackentor besiegelte er den 2:1-Sieg der Hertha bei Aufsteiger SC Paderborn.

Cunhas Torpremiere für Hertha: „Für die Bundesliga ein recht schönes Tor”

„Das war ein brasilianisches Tor”, sagte der 20-Jährige, der zuvor eine Großchance leichtfertig vergeben hatte, zu seiner Einlage mit der Hacke und mit dem Rücken zum Tor. „Ich habe es gar nicht gesehen”, sagte Cunha. Nouri schaute hingegen genau hin und lobte: „Er hat vorne seine Aktionen, aber er macht auch Wege für die Mannschaft nach hinten. Da applaudiere ich.”

Für 18 Millionen Euro Ablöse plus zwei weitere mögliche Millionen an Bonuszahlungen hatte Jürgen Klinsmann den Südamerikaner, der sich bei RB nicht durchsetzen konnte, am letzten Tag des Wintertransferfensters verpflichtet. Dass er Klinsmann nun gar nicht mehr kennengelernt hat, nahm Cunha gelassen. „Das ist Leben. Das ist Fußball”, sagte der Stürmer lapidar und freute sich lieber über seinen spektakulären Premieren-Treffer für seinen neuen Klub. „Für die Bundesliga war das doch ein recht schönes Tor”, sagte Cunha, der noch einen weitere, wegen Handspiels aberkannten Treffer erzielte. „Ich freue mich, wenn ich helfen und Hertha voranbringen kann.” (RBlive/dpa/ukr)