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Daniel Frahn huldigt seiner Zeit bei RB Leipzig

Daniel Frahn feiert 2015 nach dem Spiel gegen Fürth ein letztes Mal mit den Fans.

Daniel Frahn feiert 2015 nach dem Spiel gegen Fürth ein letztes Mal mit den Fans.

Der frühere RB-Sürmer Daniel Frahn hat dem Leipziger Stadtmagazin Urbanite in einem Interview Einblicke über sein immer noch inniges Verhältnis zu RB Leipzig und speziell zu dessen Fans gegeben. Frahn, der mittlerweile für den Chemnitzer FC spielt und zwischen 2010 und 2015 für den heutigen Bundesligisten tätig war, sagte u.a. über die Wertschätzung, die er immer noch genießt: „Viele Leute haben nicht vergessen, dass ich daran Anteil hatte, dass der Verein jetzt dort steht, wo er ist.“Der heute 30-Jährige schoss in 163 Partien für RB Leipzig 93 Tore. Es dürfte Jahre dauern, bis ein weiterer Stürmer die Marke überbieten wird. Zudem war er maßgeblich an den Aufstiegen von der Regionalliga in die 2. Liga beteiligt. „Emil Forsberg oder Naby Keita wären sicherlich niemals zu RB in die 4. Liga gekommen“, so Frahn. „Wenn wir – auch Christian Müller, Henrik Ernst, Fabio Coltorti, Benny Bellot und viele andere – nicht dagewesen wären, würde RB heute vielleicht auch nicht in der Champions League spielen. Ich glaube, dass die Fans die Jungs nicht vergessen haben.“

Frahn erinnert sich an Winter 2014

Frahn, der sich immer noch sehr wohl fühlt in Leipzig und bei seinen häufigen Besuchen in der Stadt die Anerkennung vieler RB-Fans zu schätzen weiß, ließ einmal mehr die Vorgänge im Winter 2014 Revue passieren, als weitere Stümer verpflichtet wurden und er langsam aufs Abstellgleis geriet. „Als mir im Winter 2014 gesagt wurde, dass drei neue Stürmer geholt werden, die allesamt Nationalspieler sind, war ich schon überrascht“, so Frahn. „Ich dachte, wir stolpern über Schnee und halten unsere Knochen hin, um den Verein nach vorne zu bringen – weil es Spaß macht. Und dann kriegt man so eine Abfuhr.“

Frahn aber hat seinen Frieden gemacht. „Jetzt, mit ein bißchen Abstand, denke ich mir: So tickt der Fußball! Es kommen einfach Zeiten, da reicht deine Leistung nicht mehr aus, und dann kommen neue Spieler, die besser sind. Das geht bei RB noch mal schneller als bei anderen Vereinen, weil auch der finanzielle Backround da ist.“

„RB hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.“

Der Potsdamer, der bei Babelsberg als Fußballer groß wurde, ist seinem Heimatverein noch immer treu verbunden. Die prägendste Zeit aber habe er bei RB erlebt, sagt er. „RB hat mich zu dem gemacht, der ich jetzt bin. Ich habe viel übers Leben gelernt – positive auch negative Sachen. Deshalb sind die fünf Jahre die schönste und auch die prägendste Zeit meiner Karriere.“