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Dynamo Dresden akzeptiert Strafe aus Spiel gegen RB Leipzig nicht

Banner beim Spiel zwischen Dynamo Dresden gegen RB Leipzig.

Banner beim Spiel zwischen Dynamo Dresden gegen RB Leipzig.
Copyright: imago/Robert Michael

Dynamo Dresden legt Berufung gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts wegen Vorfällen aus dem Spiel gegen RB Leipzig ein. 60.000 Euro Geldstrafe hatte man aufgebrummt bekommen. Zusätzlich wurde ein Zuschauerteilausschluss verhängt. Dabei handelt es sich um die Aufhebung einer Bewährungsstrafe. Insgesamt steht ein wirtschaftlicher Schaden im sechsstelligen Bereich im Raum.

Die Bestrafung erfolgte wegen verschiedener Fälle „unsportlichen Verhaltens“ unter anderem beim DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig, aber auch bei anderen Partien. Gegen Leipzig wurde ein abgetrennter Bullenkopf in den Innenraum geworfen. Zudem wurden diverse Banner mit Gewaltdrohungen präsentiert.

Dynamo Dresden: „Urteil nicht verhältnismäßig“

„Wir sind fest davon überzeugt, dass das Urteil des DFB-Sportgerichtes nicht verhältnismäßig ist“, erklärt Dynamo Dresden nun auf der eigenen Homepage. „Das unverhältnismäßig hohe Strafmaß wirft uns in der Arbeit, die Dynamo Dresden seit Jahren leistet, zurück“, fügt Geschäftsführer Michael Born hinzu.

Born hatte vor dem Spiel gegen RB Leipzig vom Gegner als „Produkt“ gesprochen. Gewalt sei zudem „ein gesellschaftliches Problem, das es nicht nur in Dresden gibt“. Von seinen Fans erwartete er damals, dass sie sich für das Spiel gegen RB Leipzig „besondere Aktionen einfallen lassen“. Der abgetrennte Bullenkopf dürfte aber auch für Born ein wenig zu besonders gewesen sein.

Präsident Ritter: Urteil als „Kapitulation vor bestehenden Problemen“

„Das Urteil und seine Begründung sind aus unserer Sicht eine Kapitulation vor bestehenden Problemen, die wir so nicht hinnehmen wollen“, fügt Dynamo-Präsident Andreas Ritter ebenfalls auf der SGD-Homepage hinzu. Man teile vor allem nicht, dass es hinsichtlich der Dresdner Anhänger keine positiven Prognosen gibt. Das lasse „die professionelle, nachhaltige, anhaltende und erfolgreiche Arbeit in den Bereichen Fanarbeit, Sicherheit und Prävention, die uns auch von DFB-Verantwortlichen regelmäßig bestätigt wird, unberücksichtigt“.

Dynamo Dresden hatte Mitte August in der ersten Runde des DFB-Pokals RB Leipzig empfangen und nach Elfmeterschießen besiegt. Während des Spiels und nach dem Spiel war es friedlich geblieben. Dafür sorgte auch ein großes Ordner- und Polizeiaufgebot. Im Vorfeld der Partie hatte Dynamo unter anderem auf die Verwendung des RB-Logos verzichtet und zudem RB Leipzig empfohlen, in einem neutralen Bus anzureisen.

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