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Eintracht Frankfurt bangt um Einsatz von Omar Mascarell

Niko Kovac kann gegen RB Leipzig vielleicht wieder auf David Abraham zurückgreifen, muss aber eventuell dafür auf Omer Mascarell verzichten.

Niko Kovac kann gegen RB Leipzig vielleicht wieder auf David Abraham zurückgreifen, muss aber eventuell dafür auf Omer Mascarell verzichten.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bangt vor dem Montagabendspiel gegen RB Leipzig um den Einsatz seines Mittelfeldstrategen Omar Mascarell. „Er hat einen Schlag auf den Spann bekommen und hat starke Schmerzen. Wir hoffen, dass er bis morgen noch einsatzfähig ist. Aber ich weiß nicht, ob das noch klappt“, sagte Trainer Niko Kovac am Sonntag.

Der Spanier Mascarell war erst im Januar nach einer fast neunmonatigen Verletzungspause ins Team zurückgekehrt. Seine starken Leistungen waren einer der Hauptgründe dafür, dass die Eintracht seit der Winterpause vier ihrer sechs Pflichtspiele gewann. „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, betonte Kovac.

David Abraham könnte bei Eintracht Frankfurt ins Team zurückkehren

Wieder zurückgreifen kann Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig aber eventuell wieder auf Abwehrchef David Abraham. Der fehlte zuletzt seit Mitte Dezember wegen einer Verletzung. Ob er gegen Leipzig gleich in die Startformation rückt oder auf der Bank sitzt, ist noch unklar. Das werde er kurzfristig entscheiden, erklärte Niko Kovac, ließ aber keinen Zweifel, dass Abraham eine ernstzunehmende Option für die Startelf ist, wenn der Innenverteidiger sich fit fühlt.

Thema vor dem Topspiel am Montag ist vor allem der Spieltermin. „Ich persönlich bin auch kein Freund der Montagsspiele“, erklärte Niko Kovac dazu. „Man muss die Kritik der Fans verstehen. Die Leute müssen arbeiten und haben deshalb schwierige An- und Abfahrtsprozeduren. Deshalb würde ich mir wünschen, dass in der Bundesliga keine Montagabendspiele stattfinden.“

Proteste gegen Montagsspiele am Rande der Partie gegen RB Leipzig

Die Fans der Eintracht wollen das erste Montagsspiel der Bundesliga-Saison zu massiven Protesten gegen diese umstrittene Ansetzung nutzen. Nach Meinung vieler Fußball-Anhänger in Deutschland ist der Montagabend für Fans ein besonders unfreundlicher Termin. „Ich kann die Fans verstehen. Denn letztlich spielen wir Fußball für uns und auch für die Fans“, sagte Kovac. „Wenn wir morgen im Stadion nicht unterstützt werden, weiß ich, dass das nicht gegen uns geht, sondern nur gegen den ungeliebten Montagabendtermin.“

Der Frankfurter Trainer kritisierte die Ansetzung aber auch noch aus rein sportlichen Gründen. „Der Druck in der Bundesliga ist ohnehin schon sehr hoch. Man muss ihn nicht noch künstlich aufbauen“, sagte Kovac. „Wenn man als Tabellenletzter oder – Vorletzter an einem Montag nachziehen muss, ist die mentale Belastung schon sehr hoch.“

(DPA | RBlive)