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Geldstrafen-Ranking: RB Leipzig landet ganz weit hinten

Pyroshow für 7000 Euro im RB-Fanblock beim Pokalfinale in Berlin.

Pyroshow für 7000 Euro im RB-Fanblock beim Pokalfinale in Berlin.

Die deutschen Profivereine der höchsten drei Ligen haben in der abgelaufenen Saison 2018/19 knapp 3,4 Millionen Euro an Strafgeldern für verschiedene Fan-Vergehen zahlen müssen. Das sind rund 1,5 Millionen Euro mehr als noch in der Vorsaison. Eine entsprechende Liste hat das Portal „faszination-fankurve“ veröffentlicht. RB Leipzig hat daran nur einen minimalen Anteil.

Aufgelistet wurden nicht nur Strafen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus Liga- und Pokalbetrieb, sondern auch internationale Zahlungen an die Uefa in Champions- und Europa-League. Neben dem Zünden von Pyrotechnik wurden auch das Werfen von Gegenständen, Flitzer auf dem Rasen oder beleidigende Banner berücksichtigt. Insgesamt 246 solcher Vorfälle wurden in der Saison 2018/19 durch die Sportgerichte sanktioniert.

Geldstrafen: RB Leipzig muss nur ein Mal für seine Fans zahlen

Spitzenreiter der Liste ist Eintracht Frankfurt mit 367.000 Euro (205.000 davon allein an die Uefa), was knapp elf Prozent der Gesamtsumme aller deutschen Vereine ausmacht. Auch Zweitligist Hamburger SV (294.150), Borussia Dortmund (241.000) und Bayern München (236.750) gehören zu den Zahlmeistern. Frankfurt führt nicht nur bei der Gesamtsumme, sondern auch bei der Anzahl der gelisteten Vergehen (13) deutlich.

RB Leipzig findet sich fast am Ende der langen Sünderkartei – auf Augenhöhe mit Teams wie Heidenheim, Aalen, Würzburg oder Freiburg. Eine einzige Strafe verhängte das DFB-Sportgericht gegen die „Roten Bullen“. Und für diese ließen sich die Fans bis zum letzten Pflichtspiel der Saison Zeit. Für das Zünden für Pyrotechnik beim DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Bayern München musste der Klub 7000 Euro bezahlen. Damit beträgt der Anteil von RB am deutschen Gesamt-Strafenwert gerade einmal 0,21 Prozent. (RBlive)