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Joshua Kimmich: Nicht an Tabellenführer RB Leipzig gewöhnen

Dass Joshua Kimmich jubelnd auf Yussuf Poulsens Rücken durch die Stadien reitet, sähe man in Leipzig immer noch gern.

Dass Joshua Kimmich jubelnd auf Yussuf Poulsens Rücken durch die Stadien reitet, sähe man in Leipzig immer noch gern.
Copyright: imago/Picture Point

In Leipzig genießt Joshua Kimmich immer noch viel Wertschätzung. Hier machte er in der Saison 2013/2014 in der dritten Liga seine ersten Schritte im Männerfußball. In zwei Jahren RB Leipzig überzeugte er mit fußballerischer Klasse und klarem Kopf und verdiente sich einen Vertrag bei Bayern München. Nun steht sein Ex-Klub in der Bundesliga plötzlich vor ihm. Grund genug für die BILD, ihn im Print-Interview ausführlich zu RB zu befragen.

Joshua Kimmich mit Kampfansage Richtung RB Leipzig

Dabei bekennt er, dass er sich an das Tabellenbild „nicht gewöhnen möchte“. „Am letzten Spieltag des Jahres spielen wir zu Hause gegeneinander. Spätestens da wollen wir wieder Erster sein“, formuliert er eine bayerntypische Kampfansage. Trotzdem steht er seinem Ex-Klub noch nah und wünscht ihm eine erfolgreiche Saison. „Für Leipzig ist die Champions League drin. Wenn wir Erster sind, gönne ich Leipzig alles ab Platz zwei!“

Den Erfolg in Leipzig erklärt Joshua Kimmich mit der sehr guten Arbeit, die bei RB geleistet wird. Die Mannschaft sei „eine wahnsinnige Einheit auf dem Platz. Alle sind jung, alle geben Gas, alle wollen Siege.“ Dazu komme, dass der Verein keine Doppelbelastung durch Spiele in europäischen Wettbewerben hat und man „somit den Fokus auf die Bundesliga legen“ kann.

Kann RB Leipzig auch die Favoritenrolle?

Entgegen komme RB Leipzig, dass man oft früh trifft: „Dann zelebrieren sie ihr Konterspiel, passen zügig auf die schnellen Stürmer, zeigen ihr Pressing.“ Ob das auch auf Dauer so sein wird, müsse man sehen. „Leipzig weiß auch, dass wir sie nun jagen! Sie haben jetzt auch oft die Favoritenrolle – mal schauen, wie sie damit umgehen.“

Von seiner Freundschaft zu Yussuf Poulsen weiß Joshua Kimmich, dass ob des Erfolgs niemand abhebt. „Yussuf kann den Erfolg gut einschätzen! Die Jungs in Leipzig drehen nicht durch. Sie haben einen Lauf.“ Bei dieser Einschätzung kann Kimmich sicher auch auf seine eigenen Erfahrungen in Leipzig zurückgreifen.

Torjäger Joshua Kimmich in der Krise

Im weiteren Verlauf des Interviews bekennt der Nationalspieler Deutschlands, dass er sich vor der Saison über den Trainerwechsel in München Gedanken gemacht hat. Dabei ist er froh, dass er auch unter dem neuen Coach Carlo Ancelotti zum Zug kommt. Ancelotti charakterisiert er als ruhigeren Beobachter als es Pep Guardiola zu seiner Zeit war. Entscheidend sei aber, dass „wir Spieler maßgeblich selbst für unsere Leistung verantwortlich sind“.

Völlig verändert hat sich Joshua Kimmich in seinen Offensivaktionen. Waren Tore im Trikot von RB Leipzig sehr selten, trifft er in München in dieser Saison sehr häufig. Auch in der Nationalmannschaft durfte er schon seine Torpremiere feiern. In Leipzig traf Kimmich in 53 Ligaspielen lediglich dreimal. Nun stehen in München in dieser Saison in 14 Spielen in Bundesliga und Champions League schon sieben Treffer auf seinem Konto. Aber: „Ich habe jetzt einen Monat nicht getroffen. Fast eine kleine Tor-Krise (lacht).“ Selbst für einen wie Joshua Kimmich gibt es halt immer noch Luft nach oben..

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