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Julian Nagelsmann: Reaktionen auf Champions-League-Los „teilweise respektlos“

Julian Nagelsmann, Trainer bei RB Leipzig.

Julian Nagelsmann, Trainer bei RB Leipzig.
Copyright: imago images / Sven Simon

Julian Nagelsmann hat im Interview mit dem Kicker (Print) um Geduld für die Integration der Neuzugänge geworben. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass Neuzugänge meist ein wenig länger brauchen, um damit zurechtzukommen, was ich möchte“, erklärt der Trainer von RB Leipzig. Das liege an der deutschen Sprache, aber auch an Überforderungen im Training. „Bei einem Spieler wie Ademola Lookman, der in Everton sehr wenig gespielt hat, bedarf es dann mehr Zeit als etwa bei Christopher Nkunku, der letztes Jahr 29 Spiele bei PSG gemacht hat. Das ist völlig normal.“

Umstellungen bei RB Leipzig verliefen schleppender als erhofft

Auch in Bezug auf die Veränderungen in der Spielphilosophie muss Nagelsmann damit zurechtkommen, dass es nicht so schnell geht wie gewünscht. Zusätzlich zum Umschalten soll RB Leipzig künftig auch über bessere Strukturen im Ballbesitz verfügen. „In der Vorbereitung hatte ich auch nicht immer ein gutes Gefühl, weil es schleppender voranging als erhofft“, gesteht Julian Nagelsmann nun. Es gehe allerdings bei den Plänen auch nicht darum, den Klub komplett umzukrempeln. „Wir werden weiterhin versuchen, den Gegner durch Umschaltmomente zu überraschen. Aber wichtig ist, dass wir am Ball Erholungsphasen haben und uns dahingehend weiterentwickeln, dass wir uns auch Torchancen erspielen, wenn der Gegner tief steht. Wir spielen immer noch RB-Fußball – nur mit einer neuen Variante obendrauf.“

Die Umstellungen sollen in den nächsten Jahren auch mal zu einem Titel führen. Dass der bereits in dieser Saison ausgerechnet in der Champions League errungen wird, ist eher unwahrscheinlich. Ziel sei es aber die Gruppenphase zu überstehen und in der Königsklasse zu überwintern. Dabei ärgert sich Nagelsmann über manche Reaktion auf die Gruppengegner. „Man wünscht sich immer einen großen Namen. Aber ich fand die Reaktionen ungerecht – und teilweise auch respektlos gegenüber unseren Gegnern.“ Man habe drei national und international erfolgreiche Gegner gezogen. „Wenn wir jetzt Real Madrid wären, hätten wir vielleicht gesagt: Okay, das ist nicht die attraktivste Gruppe, die wir erwischen konnten. Aber für RB Leipzig ist es erst mal wunderschön, dass wir in der Champions League spielen dürfen. Die Gruppe ist alles andere als ein Selbstläufer.“

Julian Nagelsmann: Bundesliga muss über Öffnung für Investoren nachdenken

Generell müsse die Bundesliga aufpassen, dass sie im internationalen Wettbewerb nicht wirtschaftlich und somit auch sportlich abgehängt werde. „Wenn wir wieder näher ranwollen an den englischen Fußball und nicht nur die Bayern in der Lage sein sollen, die Champions League zu gewinnen, sollten wir zumindest darüber nachdenken, uns eventuell und in irgendeiner Form für Investoren zu öffnen. Oder wir müssen unseren Weg beibehalten und akzeptieren, dass wir möglicherweise weiter zurückfallen.“ Klubs wie Liverpool zeigen, dass man Tradition leben und trotzdem einen Investor haben kann.

Kein Problem hat Julian Nagelsmann damit, wenn er Widerspruch von Spielern erntet. „So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das gilt auch für Witze. Ich mache schon mal einen Spruch über einen Spieler, wenn er eine Chance vergeigt. Wenn ich in der Mannschaftssitzung mal einen halben Sprachfehler produziere, darf ein Spieler auch mal einen Spruch machen. Da bricht mir kein Zacken aus der Krone.“ Wichtig ist, dass der Respekt voreinander erhalten bleibt und dass Spieler sagen, was sie denken.

(RBlive/ mki)



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