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Keine dritte Europa-Liga: 36 Vereine lehnen Reformpläne einstimmig ab

DFL-Boss Christian Seifert lehnt die Reformpläne der UEFA ab.

DFL-Boss Christian Seifert lehnt die Reformpläne der UEFA ab.

Die 36 Profivereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) lehnen die vorliegenden Pläne für eine Reform der internationalen Wettbewerbe ab 2024 einstimmig ab. Dies gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Mittwoch nach der Mitgliederversammlung in Offenbach bekannt. Auch Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund hätten dagegen gestimmt. Im Gespräch sind unter anderem internationale Spiele am Wochenende.

DFL-Boss Seifert: „Traditionsreiche Ligen in ihrer Attraktivität nicht beschädigen“

„Die DFL und die Clubs sind nicht gegen Reformen und Veränderungen allgemein, aber gegen das vorliegende Reformkonzept. Dieses hätte fatale und nicht akzeptable Konsequenzen, weil es mittel- bis langfristig die Existenz der nationalen Ligen gefährden würde“, sagte Seifert. „Wir dürfen nicht zulassen, dass traditionsreiche nationale Ligen in ihrer Attraktivität für Millionen Menschen auf dem gesamten Kontinent beschädigt werden“, kommentierte er die letzten Pläne zum Umbau der internationalen Wettbewerbe. Ab 2024 war geplant, eine dritte europäische Liga einzuführen.

(dpa/msc)

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