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Leipzigs Probleme, ins Spiel zu finden: Liegt es an den Athletiktrainern?

Was tun? Julian Nagelsmann denkt nach.

Was tun? Julian Nagelsmann denkt nach.

RB Leipzig ist in dieser Saison erst einmal in Rückstand geraten. Und das gegen die Bayern. Alle weiteren sechs Pflichtspiele in Liga, Pokal und Champions League haben die Sachsen jeweils gewonnen, nachdem sie selbst in Führung gegangen sind.

Zwei Standards aus dem Nichts

RB-Coach Julian Nagelsmann erklärte dazu vor der achten Partie am Samstag gegen den FC Schalke 04 (15.30 Uhr), das jedes dieser Spiele allerdings auch hätte verloren gehen können, was oft in den Halbzeiten vor der Pause sichtbar wurde. So hatte etwa Gladbach beim 1:3 vor dem Seitenwechsel zwei große Chancen auf das 1:0. Auch gegen Bremen hatte RB Probleme, ins Spiel zu finden, schlug aber aus dem Nichts zwei Mal nach Standards zu und nahm ein 2:0 mit in die Kabine.

Gerade beim späteren 3:0 gegen die verletzungsgeplagten Norddeutschen, so Nagelsmann, habe man einen der Gründe für die aktuellen Startschwierigkeiten der „Roten Bullen“ in ihre Partien gut sehen können. „Manchmal“, so der 32-Jährige, „gibt es Spiele wie gegen Bremen, wenn der Gegner mit einer anderen Grundordnung spielt, als wir es erwartet haben. Da müssen sich meine Spieler erst mal finden. Wir gehen auf solche Sachen in der Besprechung schon ein, aber du kannst nicht sechs, sieben Varianten parat haben. Deshalb muss ich einen Plan finden, der für vieles gilt. Und dann gibt es eine kleine Findungsphase. Da ist relativ normal, zumal wir auch schon das eine oder andere Spiel gehabt haben.“

Kabinenansprache vorziehen?

Nagelsmann bestätigte den Eindruck der vergangenen Wochen, will aber kein Muster bei den Problemen erkennen, die RB zu Beginn seiner Partien gerade hat wie etwa gegen die Bayern, als die Sachsen nur mit großem Glück und der Hilfe eines Elfmeters ein 1:1 über die ersten 45 Minuten brachten. Allerdings: Nach der Pause agierte RB mit dem Deutschen Meister auf Augenhöhe und spielte auch in den anderen Partie die zweiten Halbzeiten weit besser, was auch schon ein Phänomen aus der Vorsaison gewesen ist.

Nagelsmann kommt deshalb ins Grübeln, ob er seine Pausen-Ansprache nicht vorziehen sollte. „Wichtig ist, dass wir das Spiel am Ende gewinnen. Vielleicht muss ich die Halbzeitansprache schon vor dem Spiel machen“, sagt er und fand seinen Witz so gelungen, das er ihn ausbaute. „Oder ich muss mir was anderes überlegen. Bzw. ich schiebe es einfach auf die Athletiktrainer, das die Erwärmung nicht so gut ist.“ (RBlive/mhe)