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Lingen, der neue Stern am RB-Himmel

So nach an der großen Fußballwelt wie hier im Testspiel gegen Köln vor vier Jahren war man in Lingen selten. Nun versucht man es mit RB.

So nach an der großen Fußballwelt wie hier im Testspiel gegen Köln vor vier Jahren war man in Lingen selten. Nun versucht man es mit RB.

Nur ein Marktinggag oder purer Ernst? In Lingen soll sich ein Fußballklub gegründet und bei der Namenswahl für Rasenballsport entschieden haben. Der neue Klub soll die Nachfolge des insolventen TuS antreten.

„RB Lingen ist ein Club für ganz Lingen“, soll es laut KEI in der Präambel des Vereins heißen. Der Name sei „ein Vorschlag auf Initiative unseres Ehrenvorsitzenden und Hauptsponsors“. Dabei handelt es sich um Heinrich Essmann. Der hat zwar nichts mit Red Bull, aber trotzdem mit Getränken zu tun. Bis 2007 war er Chef eines Getränkelogistikers, den er dann an die Radeberger Gruppe verkaufte. Da würde zumindest auch ein R und ein B drinstecken.

RasenBallsport Lingen Vorbild für weitere Neugründungen?

Bisher war RasenBallsport als Kunstname wahrgenommen worden, der nur dazu da ist, die Initialen des Hauptgeldgebers von RB Leipzig in den Vordergrund zu spielen. Mit weiteren RB-Vereinen, die nichts mit dem Leipziger Energydrink-Hintergrund zu tun haben, könnte sich auch das Image des Namens RasenBallsport hin zu einer Fußballmarke wandeln.

Man darf gespannt sein, wie die Karriere von RB Lingen verläuft und ob die Namensgebung tatsächlich ernst gemeint ist. Bundesliga dürfte trotz der prominenten Namensgebung allerdings nicht drin sein. Vielleicht reicht es jenseits der Namensgebung aber künftig wenigsten für ein bisschen überregionale, sportliche Aufmerksamkeit.