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Mintzlaff über 50+1: „Vereine sollen selbst entscheiden“

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sprach auf der SpoBis 2018 gemeinsam mit HSV-Boss Heribert Bruchhagen und Gladbach-Manager Max Eberl über die Bundesliga. Dabei war perspektivisch auch die 50+1-Regel Thema.

Mintzlaff: „RB Leipzig versucht, nachhaltig zu arbeiten“

Mintzlaff und RB Leipzig betonen gerne, dass man sich an alle Statuten hält, aber sie auch als Beschränkung wahrnimmt. „Wir arbeiten nachhaltig und stellen uns keinen neuen Kader zusammen, der in der Champions League spielt“, so Mintzlaff über die Mannschaft, aus der viele Spieler auch schon in der zweiten Liga zum Einsatz kamen. Fairerweise muss man ergänzen, dass man den Poulsens und Forsbergs aber auch frühzeitig eine entsprechende Perspektive aufgemalt hat.

50+1 auflockern, aber nicht als Spielball für Investoren

„Wenn wir über eine Auflockerung der 50+1-Regel nachdenken, müssen wir sicher stellen, dass ein Investor den Club nicht als Spielzeug benutzt“, spricht der RB-Chef davon, die Fans mitzunehmen. Weil man sich an Werten wie Nachhaltigkeit orientiere, gesteht er seinem Verein aber mehr Autonomie gegenüber den gemeinsamen Spielregeln zu. Denn die hätte man in Leipzig gerne etwas weniger bürokratisch behandelt. „Dass die Regel überarbeitet werden muss, ist klar. Man sollte überlegen, ob jeder Verein selbst entscheiden kann, wie er damit umgeht“, so Mintzlaff.