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"Mit Abstand die besten Transfers" Scouting-Experte Mislintat lobt RB für Nkunku-Deal

Sven Mislintat ist einer der besten Scouts der Branche.

Sven Mislintat ist einer der besten Scouts der Branche.

RB Leipzig hat gerade erst Timo Werner für 53 Millionen Euro an den FC Chelsea verkauft. Sven Mislintat, der als Chefscout des FC Arsenal 2019 den Weg zum Sportdirektor beim VfB Stuttgart fand, sieht die Sachsen im Interview mit der Sport Bild (Mittwoch) im Bereich der Talententwicklung weit vorne.

Christopher Nkunku schlägt bei RB Leipzig ein

Das macht er auch an einem Namen fest: "Mit Abstand die beiden besten Transfers in der letzten Zeit haben meines Erachtens Leipzig mit Christopher Nkunku und Bayern mit Alphonso Davies gemacht." Auch auf Tanguy Kouassi ist Mislintat sehr gespannt, an dem RB stark interessiert war, der sich aber auch für München entschied. Leipzig hat in den letzten Jahren auffallend häufig um Franzosen geworben und neben dem Neuzugang von PSG mit Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté, Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin noch vier davon im Kader. Upamecanos Wert stieg von 7,5 auf 45 Millionen Euro, Konaté kam ablösefrei und ist heute 40 Millionen Euro wert, Mukiele legte immerhin um 6 Millionen Euro zu.

Was wird aus Jean-Kevin Augustin?

Auch in Augustin hat RB trotz der Trennung per Leihe vor der letzten Saison noch ein Eisen im Feuer. Denn durch den Deal mit Leeds United könnte aus den 2017 bezahlten 16 Millionen Euro noch ein Plus werden. Die Engländer sind eine Kaufpflicht eingegangen, die RB durch den Aufstieg des Zweitligisten rund 20 Millionen Euro zusichert, sofern man einen möglichen Rechtsstreit gewinnt. United will sich die Zahlung sparen, weil Augustin keine Rolle spielte und pocht darauf, dass zum Vertragsende die Saison noch nicht beendet war.

Markt für Talente ist explodiert

16 Millionen für den damals 20-Jährigen sind allerdings auch eine gehörige Summe. Der frühere Scout von Borussia Dortmund, der sich dort mit den Transfers heutiger Weltstars wie Robert Lewandowski einen Namen gemacht hat, findet, dass sich auch auf dem Talentemarkt die Zeiten extrem geändert haben. "Dieser Markt ist förmlich explodiert", so Mislintat. Was Gehalt und Ablösesummen für die heutigen Versprechen von morgen angeht, seien neue Dimensionen erreicht. Deswegen sieht er auch Borussia Dortmund nicht mehr vorne, was die Effektivität der Transfers angeht. Zwar seien mit Sancho, Haaland oder Bellingham Toptalente nach Westfalen gewechselt, andererseits aber auch zu einem hohen Preis.

Wobei der Fachmann neben den finanziellen Apsekten etwas anderes am wichtigsten findet, um ein Toptalent von einem Verein zu überzeugen: "Es wird miteinander ein Weg besprochen, mit klarem Commitment zueinander wird er gegangen, mit klar formulierten Erwartungshaltungen aneinander und offen und ehrlicher Reflektion und Kommunikation."

(RBlive/msc)