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Olmo lieber ungewöhnlich RB-Star wollte kein Foto mit Lionel Messi

Dani Olmo ging einen ungewöhnlichen Karrierweg.

Dani Olmo ging einen ungewöhnlichen Karrierweg.

Dani Olmo ist in Barcelona geboren und wurde in der Nachwuchsakademie La Masia ausgebildet, ehe es ihn über Zagreb zu RB Leipzig zog. In seinem Beitrag im Fußballmagazin The Players Tribune erklärt er seinen Karriereweg. Und erzählt eine Anekdote seiner ersten Begegnung mit Lionel Messi.

Olmo wollte kein Foto mit Messi

Noch bevor er, Sohn eines Fußballtrainers und als Kind bereits süchtig nach dem Ball, beim FC Barcelona unterkam, kickte er während eines Spiel seines Vaters in Castelldefels alleine abseits des Geschehens. Der Achtjährige hatte wenig Interesse, das zu ändern, auch als ihm eröffnet wurde, dass Lionel Messi ein Foto mit ihm machen würde. Der spätere Weltfußballer schaute sich das Spiel an, da ein Freund mit von der Partie war. Letztlich saß er etwas widerwillig neben dem aufstrebenden Barca-Talent. "Ich sagte nicht einmal ein Wort zu ihm", schreibt Olmo. Heute sei er glücklich, das Bild zu haben.

La Masia war für Olmo ein Privileg, das er aufgab

Auch sein zweites Wiedersehen mit Messi war unfreiwillig. "Ich wäre lieber bei meinem Freunden bei Espanyol geblieben", so Olmo. "Aber mein Vater entschied für mich und ich kam zur La Masia." An die Zeit von 2007 bis 2014 hat er großartige Erinnerungen und empfindet es als Privileg, dort gespielt zu haben. "Da war natürlich auch Druck. Immer hat jemand auf dich geschaut. Ich wusste jeden Tag, es könnte der letzte sein." Sein letzter kam noch in der U18 und diesmal war es eine eigene Entscheidung.

Olmo ging den ungewöhnlichen Weg

"Ich brauchte ein Projekt", sagt er heute. Als sein Vater ihm vom Angebot aus Zagreb erzählte, nahm er sofort an. "Sie setzen alles auf dich", berichtete Olmo senior und das war alles, was der heutige RB-Spieler hören wollte. Um nicht als einer der vielen Talente zu enden, für die irgendwann kein Platz mehr ist. Davon waren aber nicht alle begeistert. "Keiner verlässt Barcelona nach Kroatien, das ist einfach so. Aber ich tat es", so Olmo.

Im Rückblick die beste Entscheidung, auch wenn er an seine einstigen Kollegen denkt, die heute mitunter in der Reserve spielen. "Ich wurde in Zagreb zum Nationalspieler und sie versprachen, mich zum teuersten Verkauf aller Zeiten zu machen": RB Leipzig machte es schließlich möglich. Julian Nagelsmann habe ihn restlos überzeugt. "Als er anrief, erklärte er mir, wie sehr er auf mich baut und was er mit mir vor hat. Kein anderer Verein tat das", so Olmo.

Tor als Türöffner der Karriere

Als Schlüsselmoment beschreibt er sein Tor im Derby zwischen Dinamo Zagreb und Hajduk Split, "Mutter und Vater" des kroatischen Fußballs. Olmo erzielte beim Stand von 1:1 in der 78. Minute die erneute Führung mit einem Distanzschuss und leitete den 3:1-Sieg ein. "Das war ein Türöffner für mich und bestätigte alle zuvor getroffenen Entscheidungen. Ich schrie nur noch 'Wie schön ist Fußball?' Das hat den Grundstein dafür gelegt, wo ich heute mit RB Leipzig bin."

(RBlive/msc)