Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Ralf Rangnick: Als Trainer nicht auf Vergangenem ausruhen

Ralf Rangnick

Ralf Rangnick

Auch mit 60 Jahren und nach diversen Trainerstationen kann sich Ralf Rangnick nicht zurücklehnen. Auch für ihn geht es darum, weiter dazuzulernen, um „up to date“ zu bleiben.

Ralf Rangnick will bei RB Leipzig eine verschworene Gemeinschaft

„Als Trainer kann man sich nicht auf dem ausruhen, was man vor zehn Jahren gemacht hat. Dazu entwickelt sich der Fußball zu schnell“, erklärt Ralf Rangnick im Interview mit der Streamingplattform DAZN. „Es ist auch für mich immer wieder spannend, im Austausch mit meinen Mitarbeitern zu sein. Das macht uns auch aus, dass wir auf diesen Positionen viel Qualität haben“, lobt er seinen Mitarbeiterstab bei RB Leipzig.

Als Trainer sei er nun dafür verantwortlich, die einzelnen Spieler „zu einem verschworenen Haufen zusammenzuschweißen“. Das sei Grundlage für eine gute Saison. Entgegen komme ihm dabei, dass er „alle Spieler geholt und mit ihnen, ihrer Familie oder ihren Beratern vorher viele Gespräche geführt“ hat. Daraus resultiere eine „eine besonders intensive Beziehung“.

Ralf Rangnick versteht bei unprofessionellem Verhalten keinen Spaß

Die wurde bei „ein paar wenigen Spielern“ bei den Ereignissen rund um das Spiel gegen Salzburg auf die Probe gestellt. „Es war wichtig, klar zu sagen, was geht und was nicht geht“, erklärt Ralf Rangnick im Rückblick auf die Suspendierungen von Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin.

„Die Spieler wissen, was bei mir geht. Wenn sie persönliche Probleme haben, können sie jederzeit zu mir kommen. Aber wenn es um professionelle Einstellung geht, dann verstehe ich keinen Spaß.“ Dass nach den Disziplinarmaßnahmen und den klaren Ansagen nach der Niederlage gegen Salzburg „nichts mehr vorgefallen ist und wir kein Spiel mehr verloren haben, ist kein Zufall“.

RB Leipzig gegen spielstarke Schotten

Vor dem Spiel gegen Celtic Glasgow am Donnerstaabend freut sich Ralf Rangnick auf eine tolle Kulisse in der Red Bull Arena. In der werden auch über 4.000 schottische Fans erwartet. Rund 37.000 Tickets waren bis Dienstagabend verkauft. Celtic erwartet der Trainer von RB Leipzig als „körperlich starke“ Mannschaft, die aber „den spielerischen Ansatz versucht und von hinten heraus kombiniert“.

Das werde „ein anderes Spiel als in Augsburg“, als sich zwei aggressive Mannschaften zu einem 0:0 neutralisierten. Man wolle mit RB Leipzig in Europa überwintern. Gerade den beiden Spielen gegen Celtic komme da eine besondere Bedeutung zu.

(RBlive)