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Ralf Rangnick braucht keine Spionage zur Gegnerbeobachtung

Ein RB-Mitarbeiter soll mal beim VfL Wolfsburg im Trainingslager gefilmt haben.

Ein RB-Mitarbeiter soll mal beim VfL Wolfsburg im Trainingslager gefilmt haben.
Copyright: imago/Rblive/Darius Simka

Ralf Rangnick greift bei RB Leipzig ja gerne mal zu innovativen Methoden. Eine Überwachung des Gegners aus der Luft zählt dazu aber nicht, erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

Rangnick scherzt: „Haben im Dunkeln trainiert“

Werder Bremens Sportdirektor Frank Baumann hatte vor dem Duell gegen RB Leipzig zugegeben, dass einer seiner Analysten zuletzt beim der TSG Hoffenheim mit einer Drohne das Training ausspionierte. Auf die Frage, was Ralf Rangnick von derlei Aktionen im Profifußball hält, reagierte der RB-Coach mit Humor: „Wir haben heute das Flutlicht ausgelassen und im Dunkeln trainiert.“

RB Leipzig nicht interessiert an Trainingsbeobachtung

Seine Mannschaft sei davon nicht betroffen gewesen, daher war der „Drohnen-Skandal“ für ihn kein Thema. Aber würde er selbst zu solchen ungewöhnlichen Mitteln bei der Gegneranalyse greifen? Vor Monaten soll auch ein RB-Scout mal in Wolfsburg des Geländes verwiesen worden sein. „Grundsätzlich sind wir nicht interessiert an Trainingsbeobachtungen bei Gegnern“, erklärte Rangnick. „Wir schauen uns die letzten Spiele an, vor allem gegen Gegner, die ähnlich spielen wir wir. Wer trainiert hat, ist für mich unwichtig“, hieß es vom RB-Coach.

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