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"RattenBall Leipzig" Autor untersucht antisemitische Sprachbilder von RB-Kritikern 

Geldgier und Ratten: Sprachliche Muster, die auch im Antisemitismus eine Rolle spielen.

Geldgier und Ratten: Sprachliche Muster, die auch im Antisemitismus eine Rolle spielen.

RB Leipzig ist in fast allen Ultra-Szenen Deutschlands der am meisten gehasste Fußballklub. Schmähplakate und Beschimpfungen bis weit unter die Gürtellinie waren in den Jahren seit der Gründung des Vereins 2009 durch den Red-Bull-Konzern keine Seltenheit. Es gibt sie bis heute. Der Autor Pavel Brunssen hat sich in seinem Buch "Antisemitismus in Fußball-Fankulturen - Der Fall RB Leipzig" mit antisemitischen Sprachbildern der RB-Kritiker und ihren Ursprüngen auseinandergesetzt. 

Autor: Kritik an RB Leipzig nicht mit Antisemitismus verwechseln

Brunssen untersucht in seinem Buch den Hass auf den Bundesligisten in den Fanszenen aus antisemitismuskritischer Perspektive. Der Autor legt dar, "wie sich die Ablehnung RB Leipzigs aus einem jahrhundertealten Fundus antisemitischer Bilder speist". Zudem erklärt, er warum fast alle Ultras dem Klub per se seine Existenzberechtigung absprechen.

Brunssen stellt zugleich dar, dass seine Analyse der RB-Kritik mit Konzepten der Antisemitismusforschung nicht bedeute, dass die Kritik an den Sachsen mit Antisemitismus verwechselt werden dürfe. Sie sei natürlich nicht "mit Konzentrationslagern der Nazis oder mit Anschlägen auf Synagogen gleichzusetzen", schreibt Brunssen. Sein Buch erscheint am 14. April bei Beltz Juventa. (RBlive/fri) 

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