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RB Leipzig kassiert weniger Konter und schießt wieder frühe Tore

Ralf Rangnick hat RB Leipzig in die Spur gebracht und ihr wieder gutes Verteidigen und Umschalten eingetrichtert.

Ralf Rangnick hat RB Leipzig in die Spur gebracht und ihr wieder gutes Verteidigen und Umschalten eingetrichtert.

Rekordverdächtig ist der Start von RB Leipzig noch nicht. Letzte Saison startete der Bundesligist ebenfalls mit 19 Punkten aus zehn Spielen. In der ersten Bundesliga-Spielzeit hatte Ralph Hasenhüttl in den ersten zehn Spielen sogar 24 Punkte eingefahren.

Der Start in die Saison 2018/2019 ist trotzdem als gelungen zu bezeichnen. Auf dem Weg zum Saisonziel Champions League hat sich das Rangnick-Team eine gute Ausgangsposition verschafft. Zudem hat man sich in einigen Bereichen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, wie Sportbild (Print) zeigt.

RB Leipzig ist nicht mehr so konteranfällig

Vor allem in der Abwehr ist RB Leipzig bei nur neun Gegentreffern sehr gut aufgestellt. In Europas Topligen Deutschland, Frankreich, Spanien, England und Italien haben nur zehn Mannschaften weniger Gegentore kassiert (Juve, Inter, PSG, Montpellier, ManCity, Chelsea, Liverpool, Atletico, Espanyol, Getafe).

Dazu trägt ein sehr gut aufgelegter Peter Gulacsi mit der besten Quote abgewehrter Bälle in der ganzen Bundesliga nicht unerheblich bei. Aber auch die Mannschaftsorganisation ist besser geworden. Erst sechsmal kamen den Sportbild-Daten zufolge die RB-Gegner nach Kontern zum Abschluss, woraus erst ein Gegentor entstand. In der vergangenen Saison standen hier insgesamt 42 Abschlüsse und sechs Tore.

Auch das Zweikampfverhalten gehört zu den Stärken von RB Leipzig. Zum einen bestreite man die meisten Zweikämpfe aller Bundesligisten, zum anderen steht man auf Platz 3 bei den gewonnenen Duellen. 51,4% aller Zweikämfe entscheiden die RB-Spieler für sich. Lohn dessen ist unter anderem, dass der Vorjahres-Sechste erst ein Kopfballgegentor kassiert hat.

RB Leipzig trifft nach Balleroberungen und zu Beginn des Spiels

Das Spiel gegen den Ball und das Umschalten sind die Basiselemente unter Trainer Ralf Rangnick. Entsprechend fallen auch wieder mehr Tore nach Balleroberungen. Acht Treffer nach Ballverlust der Gegner sind Topwert in der Bundesliga. Letzte Saison war RB laut Sportbild mit 17 Treffern in diesem Bereich auch schon stark.

Stark ist RB Leipzig auch zu Beginn der Spiele. Schon fünf Treffer erzielten die Leipziger in der Anfangsviertelstunde. Spitzenwert in der Bundesliga. Das war schon in der ersten Bundesliga-Spielzeit eine Stärke gewesen, als man besonders in den frühen Phasen der Spiele die Gegner überrannte.

(RBlive | mit DPA)