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„Red-Bullisierung“ der Liga: Gibt es einen Trend zu Trainern mit RB-Vergangenheit?

Schüler und Meister: Oliver Glasner und Ralf Rangnick (r.).

Schüler und Meister: Oliver Glasner und Ralf Rangnick (r.).
Copyright: Imago/Ulmer/Schaad

Marco Rose auf eins, Oliver Glasner auf zwei und Nico Kovac auf drei – Was die drei Trainer von Borussia Mönchengladbach, dem morgigen Gegner von RB Leipzig, VfL Wolfsburg, und dem FC Bayern München gemeinsam haben? Sie waren alle bei Red Bull Salzburg.

Ralf Rangnick oder Red Bull?

Die Liste kann man fortsetzen mit den Namen Achim Beierlorzer, der war mal Co-Trainer in Leipzig, oder Jochen Schneider, der war auch mal in der Messestadt bei RB, seit März ist er Sportvorstand des FC Schalke 04. Was sie alle vereint, ist eine Vergangenheit bei einem der zwei Red Bull Klubs in Österreich und dem deutschen Fußball, was am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die „Wölfe“ mit RB-Coach Julian Nagelsmann die Frage aufwarf, was es auf sich hat mit der „Red-Bullisierung“ der Liga?

Nagelsmann antwortete: „Ob es eine Red-Bullisierung gibt, weiß ich nicht. Ich denke, dafür müsste es eine längere Periode geben, in denen sie weitere sehr gute Trainer nachschießen. Dann haben sie sehr viel richtig gemacht. Aber ja, aktuell sind ein paar gute Trainer unterwegs, die mit Red Bull in Berührung gekommen sind.“

Dass es so viele Trainer sind, ist ein Zeichen
Julian Nagelsmann

Sich selbst nahm er aus, auch wenn er über Umwege mit Red Bull in Verbindung steht, nicht nur, weil er gerade Trainer in Leipzig ist, sondern weil er als Jugendcoach Kontakt zu Ralf Rangnick in Hoffenheim hatte, der viel eher für den Trend in der Liga verantwortlich ist, als der Name und der Einfluss des österreichischen Getränkeherstellers.

Dann nämlich sind es sieben Trainer an der Zahl, die eine Vergangenheit mit dem 61 Jahre alten Entwicklungschef der Fußballsparten bei Red Bull haben. Neben Rose, Glasner, Beierlorzer, Kovac und Nagelsmann gehören auch noch Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) und David Wagner (FC Schalke 04) dazu. „Die Rangnickisierung der Liga schreitet voran“, schrieb die Funke Mediengruppe bereits im Mai.

Der neue „Head of Sport“ des Red-Bull-Konzerns machte Rose, Glasner und Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) einst zu Jugend-, Co- beziehungsweise Cheftrainern von RB Salzburg. Er holte Achim Beierlorzer (1. FC Köln) nach Leipzig und arbeitete eng mit Wagner und Nagelsmann zusammen, als die noch im Nachwuchsbereich von 1899 Hoffenheim tätig waren. „Ich würde schon sagen, dass die Zeit mit Ralf Rangnick bei der TSG Hoffenheim basisprägend für mich war“, erklärte David Wagner in einem Kicker-Interview.

Basisprägend für Karrieren

Wenn so viele Trainer in ihrem Denken von Rangnick beeinflusst wurden, hat das natürlich auch Einfluss auf den Fußball, der in der kommenden Saison in der Bundesliga gespielt werden soll: Überfallartiges Pressing und Umschaltspiel in höchstem Tempo. Das dürfte auch der Grund sein, warum so viele Trainer mit RB-Vergangenheit gerade in der Liga spielen: des Erfolges von RB Leipzig wegen.

Nagelsmann sagte dazu: „Dass es so viele Trainer sind, ist ein Zeichen, dass die Vereinsverantwortlichen Talent und Potenzial erkennen. Man muss immer in der Lage sein, sein Ego zurückzustellen und nicht zu sagen, ich hole mir keine starken Leute ins Boot. Neben dem Blick für talentierte Menschen ist das eine Kunst, mir sehr gute Leute zu holen, die mich besser machen. Das ist in diesen Fällen passiert.“ (RBlive/mhe/mki)

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