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Verkaufter Fußball: Antikommerzaktion vor #RBLFCA

Der Protest hat RB Leipzig nun auch vor der eigenen Haustür erreicht. Auf den Zufahrtswegen zum Stadion und dem Trainingszentrum der „Bullen“ am Cottagweg hingen wenige Stunden vor Spielbeginn Freitagabend gegen den FC Augsburg Plakate mit Botschaften, die der Red Bull alimentierte Klub auf sich bezogen wahrnehmen darf. Auch wenn die Forderungen allgemein gehalten waren und sich hauptsächlich gegen eine Kommerzialisierung des alten Vereinsfußballs deutscher Prägung richteten. „Spieler statt Söldner“, stand auf einem. Auf einem anderen: „Bratwurst und Bier statt Catering“ Auf einem nächsten: „Eintritt frei statt Topzuschlag“ und auf einem weiteren: „Wahrer Fußball statt Ware Fußball“.

Die Plakate rahmten die Leipziger Arena am Abend praktisch ein, hingen an der Jahnallee und am Stadionweg. Wer hinter der Aktion steckt, ist noch unklar. Wer die Aktion freilich finanziert hat, ist unstrittig. Auf einem Plakat trägt ein Fan ein Trikot mit der Brustwerbung von Allpresan, einem Fußpflegemittelhersteller aus Greven in Nordrhein-Westfalen. Die Creme-Experten kooperieren nach eigenen Angaben mit Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach und sind auf den Plakaten als Gönner der Aktion vermerkt. Wie Antikommerzaktionen sich mit einem so präsenten Geldgeber vertragen, bleibt indes ein Geheimnis der Guerilla-Aktivisten.

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