Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prĂŒfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht fĂŒr Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden fĂŒr Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfĂŒgbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur VerfĂŒgung:  ↻ Aktualisieren

Zu wenig gezahlt? Red Bull und Stadt Leipzig streiten um Mietnachzahlungen

Red-Bull-Arena in Leipzig

Red-Bull-Arena in Leipzig

Streit um Mietnachzahlungen fĂŒr RĂ€ume in der Red-Bull-Arena: Wie die Bild-Zeitung berichtet, fordert die Red-Bull-Besitzergesellschaft mit Sitz in MĂŒnchen von der Stadt Leipzig fĂŒr die Jahre 2013 bis 2017 eine Nachzahlung der Grundsteuer ĂŒber 180.927,35 Euro.

Wer bekommt das Geld?

Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes sagte der Zeitung: „Wir werden prĂŒfen lassen, ob die Forderungen aus 2013 und 2014 zu zahlen sind. Schließlich geht es um viel Steuergeld.” Die Stadt geht u.a. davon aus, dass die AnsprĂŒche fĂŒr diese zwei Jahre verjĂ€hrt sind. Hintergrund fĂŒr die Auseinandersetzung ist eine mögliche Falschberechnung der von der Stadt gemieteten FlĂ€chen im Sportamt des HauptgebĂ€udes der Arena, die sie an Dritte, etwa den Handballklub DHfK, weitervermietet.

Dem Bericht zufolge saß die Stadt vergangene Woche mit den EigentĂŒmern zusammen, um zu klĂ€ren, wie viel FlĂ€che die Stadt tatsĂ€chlich hat und wie sich die Miete auf die Nutzer des Hauses verteilt. Kirmes sagte dazu: „Ein riesiges Puzzle-Spiel, das alle Seiten lösen wollen.“

Ein Problem bei der Bewertung ergibt sich aus der VerjĂ€hrungsfrist fĂŒr solche Nachforderungen. Laut Ansicht der Stadt sind die AnsprĂŒche fĂŒr 2013 und 2014 (72 370,94 Euro) hinfĂ€llig. Zudem nutze die Stadt knapp neun Prozent weniger FlĂ€che des GebĂ€udes als von Red Bull angenommen, heißt es aus dem Rathaus.

Ein weitere Frage ergibt sich aus den BesitzverhĂ€ltnissen. FĂŒr den fraglichen Zeitraum war nicht Red Bull EigentĂŒmer, sondern ZSL/EMKA, die Betreibergesellschaft von Unternehmer Michael Kölmel. Wer also bekommt das Geld? Womöglich kommt es zum Rechtsstreit. Die Stadt ließ dazu ausrichten: „Ein Zivilprozess kann nicht ausgeschlossen werden.“

Eine Folge des Streites um die Nachzahlung wird sein, dass die Stadt die Miete fĂŒr die RĂ€ume erhöht. Aktuell wĂŒrden „diese nicht mit einer kostendeckenden Miete belastet”. Die geplanten Mehreinnahmen sollen bis zu 5000 Euro in die Kassen spĂŒlen. (RBlive/mhe)

Das könnte Dich auch interessieren