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Brasilianischer Zweitligist bestätigt Übernahme durch Red Bull – Mintzlaff bei Verhandlungen dabei?

Red Bull will in Brasilien nun schneller höher hinaus.

Red Bull will in Brasilien nun schneller höher hinaus.
Copyright: imago/Fotoarena

Red Bull verstärkt sein Engagement in Brasilien. Seit 2008 versucht sich Red Bull Brasil im Aufstieg von der letzten Spielklasse nach oben. Über Versuche in der vierten Liga ist man dabei nicht hinausgenommen. Nun übernimmt Red Bull mit CA Bragantino einen Zweitligisten, mit dem man schnellstmöglich in das Oberhaus des brasilianischen Fußballs aufsteigen will.

Red Bull übernimmt CA Bragantino

„Die beste Partnerschaft in ganz Brasilien wurde heute geboren! RB Bragantino“, jubelte Bragantino-Vize Luiz Arthur Abi Chedid auf Facebook. „Gratulation an meinen verehrten Vater Marquinho Chedid, der erneut den brasilianischen Fußball revolutioniert.“ Final unterschrieben werde die Übernahme-Vereinbarung erst in den nächsten Tagen. Doch bei einem Treffen von Bragantino-Präsident Marquinho Chedid mit Red-Bull-Verantwortlichen und Vertreter der Stadt Braganca Paulista wurde über Details der Vereinbarung gesprochen. An dem Treffen soll nach Angaben der Stadtverwaltung von Braganca Paulista auch Oliver Mintzlaff teilgenommen haben.

Der neue Klub soll laut ESPN eventuell schon ab dieser Saison RB und nicht mehr CA Bragantino heißen. Ursprünglich war das aus organisatorischen Gründen erst für 2020 geplant. Trikots und Branding sollen nach und nach angepasst werden. Marquinho Chedid bleibt Präsident des Klubs, die Entscheidungsgewalt über den Klub und dessen sportliche Entwicklung übernimmt aber Red Bull. Die Saison in Brasiliens zweiter Liga startet Ende April.

Red Bull investiert in Brasilien in Steine und Beine

Rund zehn Millionen Euro lässt sich Red Bull die Übernahme des Zweitligisten kosten. Spielen soll unter dem Titel RB Bragantino künftig eine Mischung aus der Mannschaft, die zuletzt als Red Bull Brasil antrat und jener Mannschaft, die als CA Bragantino zweite Liga spielte.

Geplant sind Investitionen in den Spielerkader, aber auch in das Stadion. Das Estádio Nabi Abi Chedid fasst derzeit knapp 20.000 Plätze und soll zu einer modernen Arena ausgebaut werden. Damit verbunden ist auch, dass ein Wegzug des RB Bragantino aus Braganca Paulista vereinbarungsgemäß nicht vorgesehen ist.

Der Spielort liegt rund 70 Kilometer westlich des bisherigen Spielorts von Red Bull Brasil, die zuletzt nach guten Leistungen im Viertelfinale der Staatsmeisterschaft von Sao Paolo gegen den FC Santos aus der ersten brasilianischen Liga ausgeschieden war.

RB Bragantino als Talentquelle für RB Leipzig

Ralf Rangnick hatte zuletzt dass Ziel ausgerufen, „in den nächsten Jahren dafür zu sorgen, dass sich an Standorten wie New York oder Brasilien mehr Spieler entwickeln, die für uns als Verstärkungen infrage kommen“. Eine Übernahme eines brasilianischen Zweitligisten ist Teil dieses Vorhabens. Bernardo war bisher der einzige Red-Bull-Brasil-Spieler, der über Salzburg den Sprung nach Leipzig schaffte. Im vergangenen Sommer wechselte er für zehn Millionen Euro in die Premier League.

Als Möglichkeit steht auch im Raum, dass sich Rangnick künftig verstärkt persönlich um die Vernetzung mit Brasilien und New York kümmern könnte. Bisher hatte sich Oliver Mintzlaff hauptsächlich um diesen Bereich gekümmert. Carolin Dietrich war im direkten Geschäftsbereich von Oliver Mintzlaff als „Leiterin Internationalisierung“ ebenfalls in diese Aufgaben, die auch Kooperationen in China anstreben, eingebunden.

Im Gegensatz zu Salzburg gibt es keine Regularien seitens der UEFA, die eine enge Zusammenarbeit zwischen den stark von Red Bull finanzierten Klubs in Brasilien, den USA und Deutschland untersagt. Aufgrund von Verbandsregularien hatte Red Bull seinen Einfluss in Salzburg und sein finanzielles Engagement zurückfahren müssen, damit beide Vereine im Europapokal starten können. Die Klubs beteuern seitdem, dass man voneinander entflochten ist und unabhängig voneinander Entscheidungen trifft. (RBlive/mki)

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