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„Getroffener Schreihals” Grünen-Politiker aus Frankfurt kontert RB-Boss Mintzlaff

„Schlicht billig”: Omid Nouripour schießt gegen Oliver Mintzlaff zurück.

„Schlicht billig”: Omid Nouripour schießt gegen Oliver Mintzlaff zurück.

Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann bekommt im Streit mit seinem Leipziger Kollegen Oliver Mintzlaff Beistand aus der Politik. Der Frankfurt-Fan und Grünen-Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour twitterte in dieser Woche: „Attacken von RB-Geschäftsführer Mintzlaff gegen Axel Hellmann sind schlicht billig: Null Argumente, aber die Kompetenz anderer flach in Frage stellen. Das verstärkt den Eindruck des getroffenen Schreihalses.”

Hellmann hatte zuvor als einziger Verantwortlicher eines Bundesligaklubs öffentlich Kritik an der Umwandlung von 100 Millionen Euro Schulden zur Kapitalrücklage bei RB Leipzig geübt. Die Verantwortlichen von Bayern München, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach mochten sich auf Anfrage nicht äußern. „Das Geschäftsmodell von RB Leipzig ist hochdefizitär und der sportliche Erfolg 'auf Pump' errichtet”, hatte der Finanzexperte im Kicker gesagt:

Mintzlaff Hellmann soll sich „im Frankfurter Bankenviertel die Zusammenhänge erklären lassen”

Mintzlaff empfahl Hellmann daraufhin Nachhilfestunden in Sachen Finanzen. „Herr Hellmann kann die Sommerpause ja nutzen, um sich im Frankfurter Bankenviertel die Zusammenhänge erklären zu lassen und seine Expertise aufzufrischen”, so Mintzlaff ebenfalls im Kicker. „Entgegen dieser tendenziösen Aussagen sind wir überhaupt nicht defizitär. Wir haben jedes Jahr einen Gewinn erwirtschaftet und hatten auch schon vorher ein positives Eigenkapital”, sagte Mintzlaff.

Mintzlaff mochte weitere Transaktionen dieser Art nicht ausschließen. „Es ist eine bilanzielle Umgliederung, lange vor der Pandemie durchgeführt, die den Verein krisensicherer macht. Red Bull hätte schon bei der Gründung 2009 oder der Ausgliederung 2014 die 100 Millionen als Eigenkapital einlegen können.”

Wie aus der Jahresbilanz für die Saison 2018/19 ersichtlich wurde, hatte Investor Red Bull sich sozusagen nachträglich mit 100 Millionen Euro bei RB eingekauft, indem der Getränke- und Marketingkonzern, der 99 Prozent der Anteile an der RB Leipzig GmbH hält, dem Leipziger Klub 100 Millionen Euro Schulden erließ und in eine Kapitalrücklage umwandelte. Bei der Gründung hatte Red Bull lediglich 2,5 Millionen Euro Stammkapital eingezahlt. „Hier wurden Schulden gegenüber Red Bull sehr elegant und rechtskonform von Fremd- in Eigenkapital gewandelt”, bewertete Bilanzexperte Prof. Ludwig Hierl. (RBlive/ukr/dpa)