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"RB geht es nicht schlecht" Wirtschaftswissenschafter sieht vier Profiklubs vor dem Aus

RB Leipzig ist fĂŒr eine Krise gut gerĂŒstet, findet Henning ZĂŒlch.

RB Leipzig ist fĂŒr eine Krise gut gerĂŒstet, findet Henning ZĂŒlch.

In der Corona-Krise hat auch RB Leipzig zwischenzeitlich Alarm geschlagen, dass es dem erst 2009 gegrĂŒndeten Senkrechtstarter der Bundesliga finanziell klamm werden könne, wenn die Situation ausgelöst durch den Corona-Virus lĂ€nger anhalte. 

RB Leipzig hat genug Eigenkapital

Henning ZĂŒlch, der als Professor an der Handelshochschule Leipzig in der Vergangenheit Studien ĂŒber RB anfertigte, sieht beim MDR aber keine existenziellen Nöte auf den Red-Bull-Klub zukommen. "Es geht ihnen nicht so schlecht", so ZĂŒlch, denn wichtig sei eine Eigenkapitalquote von 50 Prozent, um auch ein halbes Jahr ohne Einnahmen ĂŒberstehen zu können. Mit den Zahlen von RB kennt er sich gut aus, nun untersucht er mit seinem Team zahlreiche andere Vereine.

Profifußball ist kaum planbar

Vier davon seien akut gefĂ€hrdet, wenn sich die Lage nicht verbessert. Drei Vereine aus Nordrhein-Westfalen, einen aus dem Osten hat er identifiziert, bei denen diese Quote sogar negativ ist, "die mehr Verbindlichkeiten als VermögensgegenstĂ€nde haben." Dies geschehe immer unter der PrĂ€misse, dass ein Wirtschaftsbetrieb lĂ€uft, der stĂ€ndig Einnahmen generiert und immer auch die Möglichkeit enthĂ€lt, das GeschĂ€ftsmodell profitabel zu bekommen. So sei das FußballgeschĂ€ft aktuell oft schwer planbar.

Große AbhĂ€ngigkeit vom Ticketing in den unteren Klassen: Regionalliga vor dem Aus?

Schwierig sei in den unteren Ligen die große AbhĂ€ngigkeit von den Einnahmen durch die Zuschauer in den Stadien, beispielsweise in der 3. Liga. "Die finanziellen Probleme werden sich massiv verschĂ€rfen. Die Vereine hĂ€ngen sehr vom Ticketing ab. Dazu gibt es regionale Sponsoren, die ja auch Probleme haben, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten", so ZĂŒlch. Die Regionalligen werde es womöglich in aktueller Form sogar gar nicht mehr geben.

Ende April will er mit einer validierten Analyse an die Öffentlichkeit gehen, gemeinsam mit den 36 Vereinen der Bundesliga und 2. Liga.

(RBlive/msc)

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