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„Sehr konkrete Gespräche” mit Wunsch-Sportdirektor Spekulationen über Salzburgs Freund

Ein Freund, ein guter Freund: Jesse Marsch und Christoph Freund beim Siegerbier.

Ein Freund, ein guter Freund: Jesse Marsch und Christoph Freund beim Siegerbier.

RB Leipzig ist nach eigenen Angaben in „sehr konkreten Gesprächen“ mit einem neuen Sportdirektor. Dieses Jahr planen die Sachsen aber weiterhin ohne einen Nachfolger von Markus Krösche. „Wir verfallen, auch wenn der Druck von außen größer wird, nicht in Aktionismus und rufen kurzfristig eine PK ein und präsentieren irgendwen, sondern wir suchen jemanden, der diese Philosophie versteht, verinnerlicht und weiter entwickelt“, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff am Samstag bei Sky vor der Partie gegen den VfL Bochum (3:0). „Ich kann sagen, dass wir in sehr konkreten Gesprächen sind und dass wir dann irgendwann zwischen Januar und Juni diese Lücke schließen können.“ Vergangene Woche hatte Mintzlaff gesagt, dass der neue Mann möglichst am 1. Januar beginnen soll.

Lothar Matthäus spekuliert über Christoph Freund als neuen Sportdirektor von RB Leipzig

Dass der kurzzeitig gehandelte Ex-Nationalspieler Mario Gomez den Posten bekomme, hatte Mintzlaff . Krösche und Leipzig hatten den Vertrag im vergangenen April einvernehmlich aufgelöst, der 41-Jährige ist inzwischen für Eintracht Frankfurt als Sportvorstand tätig. Derzeit kümmern sich der kaufmännische Leiter Sport, Florian Scholz, und der Technische Direktor Christopher Vivell um den Bereich.

Sky-Experte Lothar Matthäus spekulierte nach der Partie, dass es sich bei dem Wunschkandidaten von Mintzlaff um Christoph Freund handeln könnte, seit 2015 Sportdirektor bei Leipzigs Schwesterklub Red Bull Salzburg. Ralf Rangnick hatte den Österreicher 2012 als Sportkoordinator nach Salzburg geholt.

Freund arbeitete zwei Jahre sehr erfolgreich mit RB-Trainer Jesse Marsch zusammen. Seine Verpflichtung würde auch Rückendeckung für den Coach bedeuten. (RBlive/dpa/ukr)