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"Wir können 4:0 führen!" Reaktionen auf das 3:0 zwischen RB Leipzig und dem VfL Bochum

Dose geöffnet: Andre Silva (vorn) trifft zum 1:0 für RB gegen Bochum

Dose geöffnet: Andre Silva (vorn) trifft zum 1:0 für RB gegen Bochum

Acht Minuten haben RB Leipzig Samstagabend gereicht, um einen Fortgang der Auf-und-Ab-Ergebnisse der vergangenen Wochen abzuwenden - oder weiterzuführen, worüber die nächsten Spiele entscheiden werden. In diesen acht Minuten erzielten die Sachsen zwischen der 70. und 78. Minuten drei Treffer und gewannen gegen Aufsteiger VfL Bochum 3:0 (0:0). Mit zehn Punkten ist der Vizemeister vorübergehend Siebter der Tabelle.

Das waren die Reaktionen auf diesen dritten Saisonsieg:

Jesse Marsch (Trainer RB Leipzig): "Es war heute besser, als vor wenigen Tagen. Ich sage, nach der ersten Halbzeit können wir 4:0 führen. Das Spiel kann viel einfacher für uns sein, wenn wir ein frühes Tor erzielen, oder zwei, oder drei, oder vier oder fünf. Aber es kommt nicht so einfach in dieser Phase. Wir müssen für alles kämpfen. In solchen Spielen, in denen der Gegner 1000 lange Bälle spielt, muss man kämpfen. Das haben wir getan. Wir haben in der zweiten Halbzeit mit einer Raute reagiert, ich denke, das war hilfreich. Wir hatten dann mehr Freude und drei Tore erzielt. Das war ein guter Tag für die Mannschaft. Gerade, weil momentan vieles nicht einfach für uns ist. Auch für Spieler wie Andre Silva nicht. Ich hatte heute ein Gespräch mit ihm und ich habe ihm gesagt: 'Bleib stark'. Es ist schade, dass es die letzten Wochen nicht so gut für ihn lief. Er ist so ein guter Spieler und Mensch.”

Thomas Reis (Trainer VfL Bochum): "Wir haben ein Standardgegentor bekommen, das unser Spiel negativ beeinflusst. Das war ärgerlich nach so einem Spiel für unsere Verhältnisse. Der Sieg für RB ist verdient, aber wir haben bis dahin die Partie offengehalten hatten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir gut gespielt. Wir wollten vorn pressen, das haben wir gut gemacht. Aber wir zahlen weiterhin ein bißchen Lehrgeld.”

Andre Silva (Torschütze RB Leipzig): "Ich habe an mich geglaubt und als ich reingekommen bin, habe ich mein Bestes gegeben. Wir haben gut begonnen, wir hatten viele Chancen, danach wurden wir etwas ungeduldig, aber wir haben nicht aufgegeben."

Dominik Szoboszlai (Spieler RB Leipzig): "Ich war ein bißchen sauer, weil ich nicht in der ersten Elf stand. Aber das ist normal und man braucht auch Pausen, ich war ja acht Monate verletzt. Ich denke, es fehlt zurzeit immer irgendwas, etwas, was wir nicht gut machen. Aber wir arbeiten daran, damit die Spiele wie heute ausgehen. Wir hatten sechs, sieben Chancen, und die gehen nicht rein. Danach haben wir unsere Chancen genutzt.”

Péter Gulácsi (Torhüter und Kapitän RB Leipzig): „Wir hatten schon in der ersten Halbzeit viele gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Gegen Ende sind wir dann etwas hektisch geworden und haben mit zu viel Risiko gespielt. Bochum ist früh angelaufen und wir hätten in der einen oder anderen Situation sauberer spielen müssen. Doch insgesamt haben wir wenig zugelassen und hatten eine stabile Defensive als Basis für unser Spiel. Die Einwechslungen haben uns sehr gut getan, wir haben viele klare Möglichkeiten kreiert und am Ende auch souverän und verdient gewonnen.“

Josko Gvardiol (Spieler RB Leipzig): "Es war ein schweres Spiel gegen einen Gegner, der sehr defensiv gespielt hat. Wir mussten jeden Moment wachsam sein, hatten zudem die notwendige Geduld und haben verdient gewonnen."

Manuel Riemann (Torhüter VfL Bochum): "Wir verlieren ein Spiel mal wieder nach einem Standard. Das ist einfach zu wenig. Bei einer Ecke weiß ich schon, dass ich mein eigenes Tor verteidigen muss. Bei zehn Spielern geht dann der Kopf nach unten und wir kriegen sofort den zweiten Gegentreffer. Das verstehe ich einfach nicht.” (RBlive/hen)