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Emil Forsberg fehlt mindestens gegen Frankfurt

Ein enttäuschter Emil Forsberg verlässt den Platz. Foto: imago

Mit seiner Roten Karte war das Spiel beim FC Bayern für RB Leipzig endgültig gelaufen. Gegen Eintracht Frankfurt wird Emil Forsberg nach der Winterpause erneut fehlten.

Es lief die 30. Minute, RB Leipzig hatte im Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München völlig den Faden verloren und zwei schnelle Gegentore kassiert, da trat der Schwede Bayern-Kapitän Philipp Lahm brutal von hinten in die Ferse. Die Folge: Schiedsrichter Felix Zwayer zückte die Rote Karte – RB fortan über eine Stunde in Unterzahl – und kurz darauf nach Lewandowskis Elfmetertor mit 0:3 hinten. Das Spitzenspiel war schon zur Pause gelaufen, auch wegen Forsbergs Platzverweis.

Von Trainer Ralph Hasenhüttl gab es nach dem Abpfiff klare Worte für die Aktion: „Über die Rote Karte brauchen wir nicht reden. Emil (Forsberg, d. Red.) hat sich bei der Mannschaft entschuldigt. Wir machen alle Fehler, deswegen werde ich ihn nicht verteufeln.“

Philipp Lahm nimmt Entschuldigung von Emil Forsberg nicht an

Klar ist: Am 21. Januar, nach der Winterpause, wird Forsberg den „Roten Bullen“ im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt fehlen. Allerdings droht ob der Brutale des Foulspiels auch eine längere Sperre – ein Ausfall gegen die TSG Hoffenheim und bei Borussia Dortmund steht im Raum, darüber muss das DFB-Sportgericht entscheiden.

Lahm nahm die Entschuldigung des 25-jährigen RB-Spielers im Übrigen nicht an.