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Ralph Hasenhüttl sieht Bedarf in der Innenverteidigung

Just vor Abflug in das Wintertrainingslager bei RB Leipzig legt Ralph Hasenhüttl nochmal den Finger in eine abheilende Wunde. Trotz der zuletzt wieder dichteren Personaldecke spricht sich der Trainer des überraschenden Vizeherbstmeisters für ein Nachbessern in der Verteidigung aus.

Kompletter Kader gemeinsam ins Trainingslager

Im Trainingslager in Lagos fehlt wohl nur einer der Profis: Omer Damari. Für den glücklosen Israeli werde derzeit eine Lösung gesucht, in seiner Heimat soll es Interesse von Erstligisten geben. Ansonsten fahren neben vier Nachwuchsspielern alle mit, egal ob im Individualtraining oder mit Unzufriedenheit.

Trainer Ralph Hasenhüttl will damit weiter an der mannschaftlichen Geschlossenheit arbeiten. „Wir wollen alle mit ins Trainingslager nehmen, um auch wieder Teamspirit aufzubauen.”

Ralph Hasenhüttl will Neuzugang und keine Abgänge

In Anbetracht seines Kaders möchte der Teamchef auf keine der Kräfte verzichten. Obwohl einigen Spieler unzufrieden mit der Rolle als Bankdrücker sein sollen, will es Hasenhüttl weiter mit Ansporn durch Konkurrenzkampf versuchen. „Ich will keinen hergeben, wenn man mich fragt, soll jeder bleiben.”

Der Kader sei nicht besonders groß, betonte er. Deswegen war man in der Hinrunde der Serie teilweise „nicht mal einfach besetzt“. Am meisten Bedarf bestehe daher logischerweise in der Abwehr, wo Hasenhüttl mit Stefan Ilsanker und Dominik Kaiser bereits gelernte Mittelfeldspieler zu Allroundern machen musste.

„Wir haben in der Viererkette schon in den letzten Runden aus dem letzten Loch gepfiffen. Die Innenverteidigerposition bereitet uns am meisten Kopfzerbrechen. Ich glaube schon, dass uns der ein oder andere neue Spieler gut zu Gesicht stehen würde.”


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