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Unerwartete Umstrukturierungen im Nachwuchs

Wie RB Leipzig heute offiziell mitteilte, wird Robert Klauß künftig die U19 des Vereins übernehmen. Bisher war der 32-Jährige für die U23 des Vereins tätig. Diese Nachricht kommt etwas überraschend. Bisher war Klauß nach der Abmeldung der U23 als Trainer der U17 vorgesehen.

Robert Klauß und Tobias Nubbemeyer trainieren U19 von RB Leipzig

Für die U19 hatte man eigentlich Gerhard Struber aus dem Nachwuchsbereich von Red Bull Salzburg geholt, wie Ralf Rangnick bereits im Februar erklärte. Doch Struber hat sich gegen seine neue Stelle im Leipziger Nachwuchs entschieden. Aus privaten Gründen, wie es aus dem Verein heißt, bleibe Struber nun doch in Österreich. Diese Vakanz wurde nun mit Robert Klauß besetzt.

Unberührt von dieser Veränderung in der Besetzung des Trainerstabs bliebt die Personalie Tobias Nubbemeyer. Der 24-Jährige wird wie geplant Co-Trainer bei der U19. Mit der U17 des Hombrucher SV war Nubbemeyer zuletzt in die Bundesliga aufgestiegen und hat dort in der abgelaufenen Spielzeit sensationell die Klasse gehalten. Mit seinen Leistungen machte er auch RB Leipzig auf sich aufmerksam, die das Trainertalent mehrmals scouteten.

Robert Klauß auf dem Weg zum Fußballlehrer – Alexander Blessin übernimmt U17

Unberührt von der neuen Tätigkeit im Nachwuchsbereich bleiben auch die weiteren Karrierepläne von Robert Klauß. So wird er wie geplant in der kommenden Saison parallel beim DFB die Ausbildung zum Fußballlehrer absolvieren.

Durch die Verschiebung von Robert Klauß innerhalb des Vereins wird entsprechend auch der Posten des Chef-Trainers der U17 bei RB Leipzig frei. Diesen Posten wird künftig Alexander Blessin übernehmen. Der 44-Jährige war bisher der Co-Trainer der U23 unter Robert Klauß.

Achim Beierlorzer vor Wechsel zu Jahn Regensburg?

Und noch eine weitere Veränderung könnte es im Nachwuchsbereich geben. Achim Beierlorzer sollte sich nach dem Ende als U19-Trainer in der kommenden Saison ausschließlich auf seine bisher auch schon ausgeübte Funktion als sportlicher Leiter des Nachwuchsbereiches von der U16 bis zur U19 konzentrieren.

Dabei hatte er in der Vergangenheit aber auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er sich für die Zukunft einen Posten im Profibereich durchaus vorstellen kann. Blut geleckt hatte er in der Rückrunde der Saison 2014/2015, als er bei RB Leipzig in der zweiten Liga von Alexander Zorniger übernommen hatte. Nun scheint Zweitligist Jahn Regensburg an ihm Interesse zu haben. Das berichtet zumindest mittelbayerische.de.

Beierlorzer erklärt gegenüber dem Blatt seine Besuche in Regensburg mit Leipziger U23-Spielern. „Ich weiß, dass ich in Leipzig noch zwei Jahre Vertrag als Trainer der U19 habe“, fügt er noch hinzu. Zumindest das kann man als Hinderungsgrund für einen Wechsel nach Regensburg ausschließen.


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