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Hasenhüttl zum Videobeweis: „Alles andere als zufriedenstellend“

RB Leipzig hat bislang keine guten Erfahrungen mit dem Videoschiedsrichter gemacht. Allen voran war sich Willi Orban sicher, seinen Platzverweis habe der Videobeweis erst möglich gemacht. Ralph Hasenhüttl schlug erneut in dieselbe Kerbe.

Noch mehr Platzverweise für RB Leipzig?

„Bis jetzt war in den Spielen, wo man ihn gebraucht hätte keiner da. Wenn wir ihn nicht gebraucht hätten, war er da“, so Hasenhüttl über den bislang etwas ungünstigen Ausgang für RB Leipzig in Sachen Videobeweis. Es wäre aber „generell die Frage, wenn wir dann nochmal mehr Platzverweise bekommen, weil irgendwo ein Kontakt gesehen oder ein Handspiel als rotwürdig gesehen wird, dass wir dann öfter elf gegen zehn spielen“, sprach Hasenhüttl nicht nur für RB Leipzig. Erst am Donnerstag machte eine Veröffentlichung des Kicker die Runde, aus der hervorging, dass die Anweisungen zum Thema Videobeweis klammheimlich  geändert wurden – nicht einmal Reinhard Grindel wusste davon.

Videobeweis noch lange nicht das „angepriesene Gerechtigkeitsmittel“

Beim Videobeweis in der jetzigen Form sei „momentan vieles im Argen. Er ist noch bei weitem nicht das Gerechtigkeitsmittel, als dass er angepriesen wurde, ganz im Gegenteil“, so Hasenhüttl weiter. Alles andere als zufriedenstellend ist die Situation aktuell, daher beschäftige er sich möglichst wenig damit. „Man macht sich ja sonst auch selbst verrückt“, deswegen versuche er, Abstand zur Thematik zu wahren. „Sich aufzuregen hat keinen Wert und deswegen macht es keinen Sinn“, hofft er auf eine Verbesserung der Regelung.


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