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Konfuse zweite Hälfte: Was die Umstellung bringen sollte

Die TSG Hoffenheim hat RB Leipzig in der zweiten Hälfte regelrecht düpiert. Dazu trug auch die Umstellung in der Abwehr und der missglückte Versuch bei, offensiver agieren zu wollen. So erklären Trainer Ralph Hasenhüttl und Aushilfs-Rechtsverteidiger Kevin Kampl die neue Formation, die jedoch mehr Konfusion als Offensivkraft brachte.

Hasenhüttl: „Nicht abgeklärt und souverän”

Ralph Hasenhüttl kritisierte nach dem 0:4 (0:1): „Wir waren heute kein ebenbürtiger Gegner. Egal, was wir heute versucht haben, viele Spieler haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Das ist uns eigentlich in den vergangenen Spielen nicht mehr passiert. Da waren wir schon viel cooler. Heute war wir nicht sehr abgeklärt und souverän.”

Doch auch der Coach selbst hatte mit seiner personellen und taktischen Strategie kein glückliches Händchen. Trotz der erzwungenen Auswechslung von Dayot Upamecano, durch die die Viererkette ohnehin schon durcheinandergewirbelt war, nahm Hasenhüttl zur zweiten Hälfte auch noch Lukas Klostermann aus dem Spiel und beorderte Kevin Kampl auf die Rechtsverteidiger-Position. „Wir sind früh mehr Risiko gegangen, wir wollten es früher erzwingen, wieder zurück ins Spiel zu kommen”, erklärte der Coach.

Kampl: „Hoffenheim hätte noch ein paar mehr Tore machen können”

Kevin Kampl erklärte: „Ziel war, dass wir von hinten heraus versuchen, besser nach vorn zu spielen, in der zweiten Hälfte offensiver zu spielen. In der ersten Hälfte hatten wir zwar viel Ballbesitz, aber zu viele Quer- und Rückpässe, wodurch der Gegner enorm viel Zeit hatte, sich gut zu formieren und auf Konter zu lauern.”

Doch der Plan ging schief. Die Umstellung führte eher dazu, dass die Abstände in der Abwehrkette ebenso größer wurden wie die Verunsicherung. „Weil wir dann komplett offen waren, hätte Hoffenheim in der zweiten Hälfte noch ein paar mehr Tore machen können”, musste Kampl konstatieren.

Eine detaillierte Analyse zum Spiel lesen Sie hier bei der Mitteldeutschen Zeitung.


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