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Dortmund zu Gast bei Freunden: RB-Fanclub setzt Zeichen

Die kommende Begegnung zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund (Samstag, 3. Februar ab 18.30 Uhr) ist für viele RB-Fans auch mit der Erinnerung an das Skandalspiel verbunden, bei denen in Dortmund Fans zu Schaden kamen. Zwei Fanclubs setzen ein Zeichen für friedlichen Fußball, wie der Sportbuzzer berichtet.

Rainbow Bulls wollen offizieller Fanclub werden

In den Farben getrennt, in der Sache vereint, so heißt es oft im Fußball, wenn sich Fans gegnerischer Clubs zusammentun. Die Rainbow-Fans aus Dortmund und Leipzig, denen vor allem eine schwul-lesbische Fangemeinde angehört, verbinden auch die bunten Farben. Die stehen am Wochenende die meiste Zeit im Vordergund. „Wir stehen für gewaltfreien Fußball“, sagt der Vorsitzende der Leipziger Rainbow-Bulls (28 Mitglieder). Daher setzt man sich gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus ein. Das gehört auch zu den Werten des Rasenballsport Leipzig, zu deren offiziellen Fanclubs man womöglich bald gehört. Der Antrag dazu ist bereits eingereicht.

Rainbow Bulls kämpfen gegen Gewalt

Dass es in der Sache noch einiges zu tun gibt, weiß auch Rüdiger Harr. Auch bei RB Leipzig, das für ein eher gemäßigtes und familienfreundliches Publikum bekannt ist, fallen abwertende Sprüche und sexistische Schimpfworte wie „Schwuchtel“. Das sei zwar oft auch nur Ausdruck von Gedankenlosigkeit, aber dennoch zu bekämpfen. Auch deswegen ist die Arbeit solcher Fanclubs wichtig, man ist vereinsübergreifend und international vernetzt.

Besonderes Zeichen im Rahmen des Dortmund-Spiels

Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant. Etwas, das man auch schon mit Gleichgesinnten des FC Schalke, Hertha BSC oder Bayern München machte. Mit den Schwarzgelben hat das gemeinsame Feiern nach den Vorfällen aus dem Vorjahr natürlich noch eine besondere Symbolkraft.


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