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Ralph Hasenhüttl (Foto: imago).

Ralph Hasenhüttl (Foto: imago).

Ralph Hasenhüttl: Keine Anfrage von Bayern – RB Leipzig erster Ansprechpartner

Am Wochenende wurde viel über die eigentlich anstehende Vertragsverlängerung von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig gesprochen. Ralf Rangnick erklärte, dass man sich vielleicht erst im Sommer zusammensetze, weil Hasenhüttl „erstmal feststellen möchte, wie wir abschneiden und ob die Mannschaft zusammenbleibt“.

Ralph Hasenhüttl sieht noch keine Notwendigkeit für Vertragsgespräche mit RB Leipzig

Oliver Mintzlaff bestätigte am Samstag, dass es derzeit keine Verhandlungen gibt, weil „der Trainer gesagt hat, er will jetzt auch erstmal zeigen, dass er hier ordentlichen Fußball abliefern kann“. Der Fokus liege erstmal auf der Restsaison. Allerdings könnten Verhandlungen auch schon vor dem Sommer beginnen.

Ralph Hasenhüttl blieb derweil bei Sky am Sonntag bei den Vereinbarungen aus dem Dezember, als man sich zu einem ersten losen Gespräch getroffen hatte. „Ich habe noch ein Jahr Vertrag. Wir haben im Dezember vereinbart, dass wir uns im Frühjahr zusammensetzen wollen. Seitdem ist nichts anderes passiert.“

Keine Anfrage von Bayern München für Ralph Hasenhüttl

Man wolle sich die „Zeit geben zu sehen, wie es in Phasen des Misserfolgs läuft. Das sind Erfahrungen, die der Verein mit mir machen muss und die ich mit dem Verein machen muss.“

Dass der FC Bayern München möglicherweise für den Sommer einen Trainer sucht, spiele dabei keine Rolle. Bisher habe es noch keinerlei Anfrage des Rekordmeisters gegeben. „Erster Ansprechpartner ist RB Leipzig, dabei bleibt es“, machte Ralph Hasenhüttl klar.

Keine Differenzen zwischen Hasenhüttl und Rangnick

Dabei wiederholte er auch frühere Aussagen, dass man für den Job als Bayern-Trainer mehr an internationaler Erfahrung braucht, als er es selbst hat. Nur dadurch bekomme man auch „die Akzeptanz der dortigen Spieler“. Die Erfahrungen, die Hasenhüttl mit seinem Team in den internationalen Spielen der vergangenen Monate gemacht habe, seinen für ihn als Trainer „sehr wichtig“.

Auch Differenzen mit Ralf Rangnick spielen für eine mögliche Vertragsverlängerung keine Rolle. „Wir sind nicht immer eine Meinung, aber unsere Philosophie führt in eine Richtung“, sieht sich Hasenhüttl immer noch auf einer Wellenlänge mit Ralf Rangnick. Auch dass der RB-Sportdirektor fordernd sei, sei kein Problem. Dagegen „habe ich gar nichts einzuwenden, weil der wenigstens was bewegt.“