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Emil Forsberg: Berichte über mich wurden von „Pappnasen“ geschrieben

Mit deutlichen Worten hat sich Emil Forsberg über Berichte über ihn gewundert. Nach der Winterpause war aufgrund seiner langwierigen Bauchmuskelverletzung spekuliert worden, dass der Schwede RB Leipzig verlassen will. Zudem war von einem Streit mit Trainer Ralph Hasenhüttl die Rede.

Emil Forsberg geschockt von Berichten über ihn

Forsberg habe „einen kleinen Schock bekommen“, als er von den angeblichen Problemen mit Ralph Hasenhüttl las, zitiert ihn expressen.se. In einer ersten Version hatte BILD behauptet, dass der Schwede vor dem Spiel gegen die Bayern im Abschlusstraining gegenüber dem Trainer ein „Fuck off“ ausgepackt hatte. Später distanzierte sich das Blatt von der Behauptung und stellte diesen Teil der Berichterstattung als Fehler dar. Forsberg selbst sprach damals in Reaktion auf die Berichte von einem „großartigen“ Verhältnis zu Hasenhüttl.

Auch bezüglich seiner langfristigen Verletzung rund um die Winterpause ist der Mittelfeldmann unzufrieden mit der Berichterstattung. Neun Pflichtspiele und die Wintervorbereitung hatte er wegen Problemen mit der Bauchmuskulatur verpasst. Aufgrund der unklaren Verletzungsdauer hatte RB Leipzig daraufhin Ademola Lookman leihweise vom FC Everton geholt.

Berichte über Emil Forsberg ohne Kenntnis der Sachlage geschrieben?

„Die, die das geschrieben haben, sind nur Pappnasen“, findet Emil Forsberg nun rückblickend klare Worte. „Da war zum Beispiel ein Arzt, der fand es sehr seltsam, dass ich so lange verletzt bin. Aber er wusste nicht einmal, was für eine Verletzung ich hatte und kannte mich gar nicht. Da gab es Leute, die wollten nur Schlagzeilen mit mir machen. Es waren unglaublich seltsame Behauptungen.“

Zukunft von Emil Forsberg bei RB Leipzig immer ein Thema

Die Zukunft von Emil Forsberg ist unabhängig von seinen Verletzungen immer wieder Gegenstand von Spekulationen. Schon im letzten Sommer galt der Schwede als wechselwillig. Auch für die kommende Transferperiode wird ihm der Wunsch nach einem neuen Verein nachgesagt. Sportdirektor Ralf Rangnick hatte zuletzt erklärt, dass RB Leipzig keine Stammspieler und so auch nicht Emil Forsberg abgeben werde. Ralph Hasenhüttl hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass Forsberg nicht mit einer Rotsperre in Leipzig abtreten wolle.

Forsberg selbst hatte mit einem „Danke für alles“-Tweet die Spekulationen um seine Zukunft angeheizt und zuletzt bei Sky ein Bekenntnis zu RB Leipzig vermieden. Forsberg-Berater Hasan Cetinkaya hatte diese Spekulationen noch angeheizt, indem er erklärte, dass man nach dem Spiel bei Hertha BSC sehen werde, was der Tweet zu bedeuten habe.