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Hasenhüttl über Keita: „Sperre im letzten Heimspiel tat unglaublich weh“

Zwei wichtige Spieler verlassen RB Leipzig zum Saisonende. Neben dem Abgang des ehemaligen Kapitäns Dominik Kaiser müssen Verein und Fans in der nächsten Saison auf Naby Keita verzichten.

Keita brennt auf Abschiedsgeschenk in Berlin

Sportlich schlägt der Wechsel von Naby Keita zu Liverpool schwerer ins Kontor als Kaisers Abschied. Der Guineer durfte im Gegensatz zu Kaiser gegen Wolfsburg nicht mehr den Fans zuhause ‚Goodbye‘ sagen, weil er eine Sperre absaß. „Naby ist sehr erpicht darauf, sich so positiv wie möglich zu verabschieden. Es hat ihm sehr weh getan, dass er im letzten Heimspiel nicht spiele durfte. In dem Stadion, in dem er so tolle Tore geschossen hat“, war sich Hasenhüttl sicher.

Den Eindruck des Trainers bestätigt auch Naby Keita selbst. „Ich war wütend und hätte weinen können. Es war schlimm mit anzusehen, dass ich in diesem tollen Spiel nicht dabei sein konnte“, erklärt er im Kicker (Print) zu seinem Tribünenplatz im Spiel gegen Wolfsburg.

Aufmerksamkeit durch Traumtore in der Bundesliga

Naby Keitas Stern ging auf, als er das wichtige Siegtor gegen Borussia Dortmund in der ersten Saison geschossen hatte und sich damit in der ersten Elf festspielte. Anschließend füllte er die Highlight-Videos einer ganzen Saison und spielte sich auf die Gehaltsliste des FC Liverpool. „Er hat sich in zwei Jahren sehr oft als Unterschiedspieler präsentiert. Auch wenn er das am Samstag sein nicht muss, wird er wieder hart arbeiten für Mannschaft“, so sein Trainer. So er das tut, sei Keita für jede Mannschaft in Europa eine absolute Verstärkung.

„Ich hatte hier die Möglichkeit, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Leipzig hat mich zu einem besseren Spieler gemacht“, zieht der Mittelfeldmann eine positive Bilanz nach zwei Jahren bei RB. Dabei habe ihn auch die Situation des bevorstehenden Wechsels nach Liverpool „nicht belastet. Die Vereine waren sich einig, ich hatte Klarheit und konnte ruhig weiterarbeiten.“

Naby Keita glaubt an weitere Erfolge von RB Leipzig

Auch nach seinem Abgang Richtung Premier League glaubt Naby Keita, dass seinen „Weg erfolgreich weitergehen“ wird. „Mit Ralf Rangnick ist da jemand, der die Mannschaft aufbaut und jungen Spielern zur Weiterentwicklung verhilft. Platz 1 bis 3 traue ich dem Klub in den nächsten Jahren zu.“

Dominik Kaiser wurde in seinem letzten Heimspiel kurz vor Schluss ausgewechselt und bekam so einen emotionalen Moment geschenkt. Keita sei es ebenso gewünscht, dass sein letzter Auftritt im RB-Trikot über knappe 90 Minuten geht. Im Saisonverlauf kassierte er mit RB und mit dem Nationalteam allerdings bereits vier Platzverweise..