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Das sagt Marcel Halstenberg zu seinem Comeback

Marcel Halstenberg kann sein Trikot künftig wieder allein über den Fußballplatz tragen. (Foto: Imago)

Marcel Halstenberg kann sein Trikot künftig wieder allein über den Fußballplatz tragen. (Foto: Imago)

Das Testspiel von RB Leipzig gegen Zaglebie Lubin war überwiegend wenig erbaulich. 1:0 gewann der Bundesligist mit einer gemischten Mannschaft aus Profis und U19-Spielern gegen den polnischen Erstligisten. Besonders positiv dabei das Comeback von Marcel Halstenberg.

Marcel Halstenberg froh über das Ende einer zähen Zeit

Über sieben Monate war der Linksverteidiger nach einem Kreuzbandriss ausgefallen. Gegen Lubin stand er erstmals wieder bei RB Leipzig auf dem Platz. 30 Minuten durfte er in der ersten Halbzeit absolvieren. Danach wurde er wie vorher vereinbart gegen Marcelo Saracchi ausgewechselt.

Nach der langen Abwesenheit und viel individuellem Training sei es ein „schönes Gefühl, wieder mit den Jungs auf dem Platz stehen zu können“, so Marcel Halstenberg nach seinen ersten Minuten mit seinem Team. „Es war eine zähe Zeit. Umso mehr freue ich mich, bei den Spielen zeigen zu können, dass ich wieder fit bin.“

Halstenberg schon gegen Hannover wieder im Team?

Lange aufhalten will sich der 26-Jährige, der im Sommer wegen des Kreuzbandrisses auch die WM in Russland verpasste, mit seinem Comeback nicht. Vielmehr schaut er schon voraus und hofft schnellstmöglich auf Pflichtspielminuten. „Ich möchte mich im Training in den Vordergrund stellen und dann der Mannschaft helfen.“

Dabei sei bereits das kommende Bundesliga-Spiel gegen Halstenbergs Jugend-Verein Hannover 96 ein Ziel. Für dieses Spiel will er sich in der nächsten Trainingswoche empfehlen, um dann eventuell bereits sein Pflichtspiel-Comeback zu geben. Der letzte Einsatz datiert vom 2:3 gegen Hertha BSC im Dezember 2017.

Ralf Rangnick freut sich über weitere Alternative im Kader von RB Leipzig

Nicht ganz so schnell sieht Ralf Rangnick seinen Außenverteidiger ins Team zurückkehren. „Hannover wäre sehr früh für ihn. Wir müssen schauen, dass wir nachhaltig was von ihm haben und keine Verletzung riskieren“, will der Trainer von RB Leipzig nichts überstürzen. Bis vor zwei Wochen sei nicht mal absehbar gewesen, dass Halstenberg schon eine Option für das Lubin-Spiel werden könnte.

„Wir sind froh, dass Halstenberg jetzt zeitnah eine Alternative wird“, freute sich Rangnick aber über das Comeback. „In den nächsten Wochen könnte er eine richtige Alternative werden.“ Gerade bei Standards erhöhe Halstenberg, der in den letzten Wochen von Neuzugang Marcelo Saracchi sehr gut vertreten wurde, die Qualität im Team deutlich.

(RBlive)