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Blick nach vorn: Gegen Bremen „Kräfte bündeln“ und Kontakt zur Spitze halten

Von Matthias Kießling
Ralf Rangnick will mit RB Leipzig zufrieden in die Winterpause: Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Werder. (Foto: Imago)

Ralf Rangnick will mit RB Leipzig zufrieden in die Winterpause: Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Werder. (Foto: Imago)

Nach der knappen Niederlage beim Meister geht bei RB Leipzig der Blick schon wieder nach vorn. Im letzten Spiel des Jahres will der aktuelle Vierte der Bundesliga mit einem Sieg gegen Werder Bremen Anschluss an das Spitzentrio herstellen.

Timo Werner greift in Vorbereitung auf das Spiel auf den beliebtesten aller Fußballersätze zurück. „Wir wollen noch mal alles raushauen“, erklärte der Stürmer nach dem Bayern-Spiel und nachdem er erneut ein Bekenntnis zu RB Leipzig über 2020 hinaus vermied. „Danach kann dann jeder in den Urlaub gehen“, wies er zudem darauf hin, dass es nicht mehr nötig ist, sich die Kräfte einzuteilen.

Peter Gulacsi will „noch mal an die ersten Drei ranrutschen“

Die Kraftreserven könnten im 31. Pflichtspiel in dieser Saison bei RB Leipzig durchaus eine Rolle spielen. In München agierte das Rangnick-Team mit hohem Aufwand, um am Ende mit null Punkten dazustehen. Diego Demme lief erneut 13 Kilometer und ist der Bundesligaspieler mit der höchsten Laufleistung. Am Ende des Jahres zwickt es bei dem einen oder anderen Spieler, sodass man abwarten muss, wer am Samstag in der Startformation stehen wird.

Kein Problem, „wir haben einen guten Kader und frische Spieler“, sieht Peter Gulacsi, der in München mit zwei herausragenden Paraden glänzte, die Personalsituation aber entspannt. „Wir werden alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen und einen schönen Jahresabschluss zu haben“, kündigte er für das Spiel gegen Bremen an und glaubt, dass man noch mal eine so engagierte Leistung wie in München abrufen kann. Und auch nach oben geht der Blick weiterhin. Denn mit einem Sieg könne man vielleicht die Basis legen, dass „wir dann noch mal an die ersten Drei ranrutschen“.

Mit einem Sieg gegen Bremen zu mehr Zufriedenheit und dem Tannenbaum von RB Leipzig

Konkrete Vorstellungen hat auch Trainer Ralf Rangnick. Der hatte schon vor kurzem 31 Punkte als Ziel bis zur Winterpause ausgegeben. Aktuell steht RB Leipzig wie im Vorjahr nach 16 Spielen bei 28 Zählern. Man müsse für das Spiel gegen Bremen „alle Kräfte bündeln“ und auf einen Heimsieg gehen, so die Rangnick-Forderung. „Dann könnten wir auf eine sehr gute und auch punktemäßig zufriedenstellende Hinrunde zurückblicken.“

Wenn RBL nicht gewinnt, dann bleibt man wie im Vorjahr bei 28 Punkten stehen. Damals konnte das Hasenhüttl-Team aus den letzten vier Spielen vor Weihnachten nur zwei Punkte holen. Insbesondere das 2:3 im letzten Spiel gegen früh dezimierte Herthaner aus Berlin drückte damals auf die Stimmung. „Uns ist zum Schluss die Luft ausgegangen“, konstatierte damals ein enttäuschter Ralph Hasenhüttl. Das will RB diesmal vermeiden und mit einem guten Gefühl in die kurze Winterpause gehen.