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„So gewinnst du auswärts”: Orban und Demme erklären neue Auswärtsstärke

Von Ullrich Kroemer
Auswärtsjubel: RB Leipzig beim 3:0 in Hannover (Foto: imago).

Auswärtsjubel: RB Leipzig beim 3:0 in Hannover (Foto: imago).

Zum Ende der Hinrunde hatten einige Auswärtsfahrer unter den Fans von RB Leipzig die Lust am Reisen verloren. Fünf Spiele in Serie hatte Rasenballsport wettbewerbsübergreifend auswärts verloren. In der Bundesliga holte die Rangnick-Elf in der Hinserie auf fremden Plätzen nur magere acht Pünktchen und schoss dabei lediglich sieben Tore. Nicht umsonst setzen die Leipziger die Arbeit gegen die Auswärtsschwäche in der Winterpause ganz oben auf die To-Do-Liste.

Orban: „Riesige Überzeugung”

Mit durchschlagendem Erfolg. Besser als mit sechs Punkten und 7:0 Toren aus den Partien in Düsseldorf und Hannover hätten die ersten beiden Rückrunden-Auswärtsspiele nicht enden können. Das hat vor allem mentale Gründe, glaubt Kapitän Willi Orban: „Wir schaffen es gerade auch auswärts, mit einer riesigen Überzeugung an unser Spiel zu glauben und alle Facetten von der ersten Minute an aufs Spielfeld bringen, uns nicht vom Publikum beirren lassen, sondern unser Ding zu machen”, sagte der Spielführer nach dem 3:0 in Hannover.

Demme: „Auswärtssiege gut fürs Selbstvertrauen”

Diego Demme sieht die Ursache vor allem in der Steigerung beim Erobern der gegnerischen Bälle. „Wir haben zweimal überragend gegen den Ball gespielt, und so gewinnst du die Spiele auch auswärts”, analysierte Demme. Dazu habe das Team „gute Lösungen mit Ball” gefunden. Auch ein Verdienst des „harmonischen Zusammenspiels” (Demme) des neuen Duos Diego Demme/Tyler Adams auf der Doppel-Sechs. Dazu kommt die neue Standardstärke. Und natürlich liegt es auch an den Gegnern, die beide schwächer waren als viele Kontrahenten in der Hinrunde.

Durch den vierten Auswärtssieg der Saison befindet sich RB nun wieder klar auf Champions-League-Kurs. „Dass wir gerade nach der Heim-Niederlage in Dortmund auswärts so in die Saison starten, ist für das Selbstvertrauen sehr gut”, freute sich Demme. „Wenn wir diese Auswärtsstärke und unsere Heimstärke beibehalten, sieht es gut aus.”