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„Das wäre sportlich schade“: Bloß kein erneutes Duell gegen Salzburg

Die Duelle mit Salzburg waren für Rangnicks RB Leipzig in der letzten Saison fatal. Foto: imago/DeFodi

Die Duelle mit Salzburg waren für Rangnicks RB Leipzig in der letzten Saison fatal. Foto: imago/DeFodi

RB Leipzig feiert gerade seinen zehnten Geburtstag und beschenkte sich schon vor Wochen mit der Qualifikation zur Champions League. Die Vorausschau auf die kommende Zeit fiel bei Ralf Rangnick vor dem Bremen-Spiel aber kürzer aus.

RB Leipzig will sich in der Champions League etablieren

„Ich habe gar keine Speicherkapazitäten mir Gedanken zu machen, was in den nächsten zehn Jahre passiert“, erwiderte Ralf Rangnick bei der Pressekonferenz auf die Frage nach der Zukunft des Vereins, den er seit Jahren geprägt und in die Champions League geführt hat. Aber erstmal steht fest: „Wir wollen uns dort, wo wir stehen, etablieren.“ Denn dort wo wir stehen heißt Königsklasse, nun schon zum zweiten Mal. In der Rückschau für den RB-Sportdirektor immer noch kaum zu fassen. Vor allem, weil er gleich Clubs auf die Schienen nach Europa setzte.

Statistisch unwahrscheinlich: Schon wieder RB gegen Red Bull?

Auch Red Bull Salzburg, bzw. FC Salzburg, wie die Österreicher international heißen müssen) hat nach Jahren der verpassten Chancen unter Marco Rose den Einzug in den höchsten Klubwettbewerb geschafft und daran hat Rangnick auch seinen Anteil. Dass nun beide Mannschaften für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert sind, halte er für „absolut außergewöhnlich und bemerkenswert.“ Deswegen hofft er umso mehr, einem neuerlichen direkten Duell aus dem Weg zu gehen. „Das wäre sportlich sehr schade. Wenn schon beide Teams mitspielen könnten, wäre es schön, wenn sich beide auch für die K.o.-Phase qualifizieren können.“ Einen schönen Nebeneffekt hätte das Ganze: Es gäbe das nächste Wiedersehen mit Jesse Marsch, der Marco Rose dort ab dem Sommer ersetzt.

(msc)