Seite neu laden

Kampl, Halstenberg, Upamecano & Co.: Fragezeichen bei RB Leipzig vor Saisonauftakt

RB Leipzig in einer taktikbesprechung mit Trainer Julian Nagelsmann. Foto: imago/Picture Point

RB Leipzig in einer taktikbesprechung mit Trainer Julian Nagelsmann. Foto: imago/Picture Point

Weil beim Mittwochstraining bei RB Leipzig ganze sieben Spieler mit kleineren Verletzungen fehlten, gab es vor dem Start im DFB-Pokal gegen den VfL Osnabrück (Sonntag, 11. August ab 15.30 Uhr) einige Fragezeichen. Die sind bis zum Freitag geblieben.

Vorsichtsmaßnahmen statt Personalsorgen bei RB Leipzig

Julian Nagelsmann gab bei der Pressekonferenz am Freitag vor dem ersten Pflichtspiel mit RB Leipzig Aufschluss über die Personalsituation. Marcel Halstenberg und Willi Orban (muskuläre Probleme), Dayot Upamecano und Kevin Kampl (Sprunggelenksprobleme), Emil Forsberg (Schmerzen im Fuß), Ethan Ampadu (Adduktorenprobleme) und Matheus Cunha (Gehirnerschütterung) waren am Mittwoch unpässlich. Außerdem sind Tyler Adams (Adduktorenprobleme) und Hannes Wolf (Knöchelbruch) noch in der Reha. Der Großteil der Ausfälle trainierte zwar schon am Mittwochnachmittag wieder. Aber trotzdem sind einige Spieler für Osnabrück noch nicht sicher spielfit.

Kampl, Ampadu und Upamecano droht die Zwangspause

Kevin Kampl nannte Nagelsmann als erstes. „Er wird eventuell ausfallen wegen seines Sprungelenks, das Belastungszeichen hat. Es war mal das linke, jetzt ist es das rechte.“ Deswegen musste er im Training kürzer treten und ist noch fraglich. Ähnliches gelte für Dayot Upamecano und Ethan Ampadu, zuletzt klagten sie über muskuläre Probleme. Bei Upamecano kamen auch Knieprobleme hinzu. „Ich gehe von einem Nein aus“, deutete der RB-Coach die Ausfälle an.

Halstenbergs Knie reagiert nach Zusammenprall im Training

Bei Halstenberg war es auch das Knie, resultierend aus einem Zusammenprall im Training. Es handelt sich aber um keine Bänderverletzung. „Er hatte eine Reaktion beim Elf gegen Elf, da hat die Muskulatur zugemacht“, so Nagelsmann. Bezogen auf alle Angesprochenen falle die finale Entscheidung aber erst am Samstag. „Der Kader ergibt sich Stand jetzt fast von alleine, ich muss keinen rausstreichen“, fügte er hinzu.

Emil Forsberg „weit weg von 100 Prozent“

Auch Emil Forsberg ist zwar gesund, aber auch noch keine vollwertige Option. „Mal trainiert er, mal nicht. Zuletzt war es die Achillessehne und die Wade“, erklärte sein Trainer. Daher reicht es nur für eine Einheit am Tag. Von 30 Einheiten habe der Spielmacher insgesamt nur acht, neun gemacht. „Er ist weit weg von 100 Prozent“, hieß es daher am Freitag.

Fortschritte bei Tyler Adams

Tyler Adams macht Fortschritte, ist aber längst noch keine Option. Nach den Erfahrungen mit Emil Forsbergs permanenten Leistenproblemen geht man beim Stichwort Adduktoren in Leipzig auch eher konservativ vor. „Adams wird ausfallen. Er hat erste Schritte im Mannschaftstraining gemacht und ist gut integriert, das gefällt mir. Aber er wird noch Zeit brauchen“, sagt Nagelsmann. Auf unbestimmte Zeit fällt auch Nachwuchsmann Mads Bidstrup aus. „Er hat eine ähnliche Problematik wie Emil. Es ist die Patellasehne, da muss man in der Jugend aufpassen.“

Timo Werner kann spielen

Timo Werner hatte das öffentliche Training am Mittwoch mitmachen können, war am Ende nach einem Schlag auf den Fuß aber vom Platz gehumpelt, in Bandage. Für Sonntag muss man sich zumindest bei ihm keine Sorgen machen. Der Stürmer ist fit und will gegen Osnabrück unbedingt seine Torflaute loswerden. In den Testspielen hatte er keinen einzigen der RB-Treffer erzielt.

(msc)