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Hannes Wolf will „in absehbarer Zeit“ wieder auf den Fußballplatz

Hannes Wolf hofft auf ein Ende seiner Leidenszeit. (Foto: imago images / opokupix)

Hannes Wolf hofft auf ein Ende seiner Leidenszeit. (Foto: imago images / opokupix)

Bei Instagram postet Hannes Wolf bereits wieder Bilder, auf denen er Übungen durchführt, in denen sein Knöchel bereits wieder belastet wird. Den Knöchel hatte er sich bei der U21-EM im Juni gebrochen. „Wenn es so weiterläuft, bin ich zuversichtlich, dass ich in absehbarer Zeit wieder mit dem Fußballspielen beginnen kann“, erklärt der Österreicher nun im Kicker (Print) zu seiner Genesung.

Mit genauen Prognosen über den weiteren Heilungsverlauf hält sich Hannes Wolf allerdings zurück. Rückschläge habe es in der Reha bisher keine gegeben. Die Schwellung des Fußes sei auch zurückgegangen. „Es ist eine Frage von vielleicht drei Monaten, in denen es sein kann, dass ich wieder bei der Mannschaft sein kann“, gibt Wolf einen vagen Ausblick auf die Zukunft.

Bild: Instagram-Account von Hannes Wolf (instagram.com/hanneswolf13)

Bild: Instagram-Account von Hannes Wolf (instagram.com/hanneswolf13)

Hannes Wolf fällt es schwer, RB Leipzig beim Fußballspielen zuzuschauen

Ursprünglich hatte Hannes Wolf einmal gehofft, bereits im Oktober normal mittrainieren zu können. Zuletzt hatte der 20-Jährige sich deutlich pessimistischer gezeigt und darauf gesetzt, „in diesem Jahr noch mit der Mannschaft trainieren zu können“.  Überraschend wurde Wolf vor einer Woche von Julian Nagelsmann statt Ilsanker oder Candido für den RB-Kader der Champions-League-Gruppenphase berufen, was darauf hinwies, dass der Verein noch in der Hinrunde mit dem Offensivspieler rechnet. Die letzte Partie der CL-Gruppenphase findet am 10.12.2019 statt. Das wäre in ziemlich genau drei Monaten.

Die Verletzungszeit sei „keine leichte Situation“, in der er von der Unterstützung durch Freundin und Familie profitiert. Auch das bisherige Auftreten von RB Leipzig trage nicht dazu bei, dass der lange Ausfall leichter wird.  „Natürlich tut es weh, wenn man die Mannschaft spielen sieht und sieht, wie sie spielt und erfolgreich ist. Aber irgendwann werde ich ja wieder dabei sein.“ Und „irgendwann“ könnte unter Umständen sogar noch dieses Jahr sein.

(RBlive/ mki)