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Meister, Absteiger, Aufstockung So sieht der DFL-Plan für einen Saison-Abbruch aus

Die DFL rechnet nicht mit einem Abbruch der Bundesliga-Saison, will darauf aber trotzdem vorbereitet sein.

Die DFL rechnet nicht mit einem Abbruch der Bundesliga-Saison, will darauf aber trotzdem vorbereitet sein.

Bei der Mitgliederversammlung der 36 deutschen Profivereine an diesem Donnerstag sollen wichtige Regelungen für den Fall eines „erzwungenen Saisonabbruchs“ getroffen werden. Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Fußball Liga, Peter Peters, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Die Clubs sollen einem DFL-Plan zur Auf- und Abstiegsregelung zustimmen. In die Statuten soll zudem aufgenommen werden, dass es keine Aufstockung der 1. und 2. Bundesliga geben wird.

Bei den Vereinen herrscht aber offenbar Uneinigkeit über die Regelung von Auf- und Abstieg bei einem möglichen vorzeitigen Saisonabbruch. Das berichtete das Fachmagazin kicker am Mittwoch nach einer Videokonferenz der DFL mit den 18 Erstligisten. Demnach werde die endgültige Entscheidung über Auf- und Abstieg zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie 2. Bundesliga und 3. Liga um eine Woche vertagt. Eigentlich hätte die finale Abstimmung schon auf der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag erfolgen sollen.

DFL will keine Aufstockung der Bundesliga durch Corona-Krise

„Wir werden am Donnerstag wohl letztmals das Thema 'erzwungener Saisonabbruch' behandeln. Letztmalig deshalb, weil ich überzeugt bin, dass es dazu nicht kommen wird“, sagte Peters im dpa-Interview. „Aber für diesen absolut unwahrscheinlichen Fall steht für mich fest: Es wird keine Aufstockung - und es muss auch Auf- und Abstieg geben.“

Allein die Relegationsspiele sollen bei einem erzwungenen Abbruch der Spielzeit wegfallen. „Nochmal: Dieses Szenario ist höchst unwahrscheinlich, sollte aber auch geregelt sein. Ich bin überzeugt, dass alle Clubs diesem Vorschlag zustimmen“, betonte der 57 Jahre alte Stellvertreter von Christian Seifert im DFL-Präsidium.

Bundesliga-Vereinen sollen DFL-Notfallplan zustimmen

Sollte es nicht vorsorglich in den Statuten geregelt werden, sähe Peters bei einem Abbruchszenario einen „Berg von Problemen“ auf die DFL zukommen. Er fürchtet lange juristische Auseinandersetzungen, weil es in solch einem Fall immer „negativ Betroffene“ gebe.

„Dann müssten wir viele Regelungen treffen, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind. Das ginge nicht ohne große Komplikationen. Wenn man von Fairness spricht, ist es am besten, die Saison auf den grünen Rasen zu Ende zu bringen als Entscheidungen am grünen Tisch zu treffen.“ Am Dienstagabend hatte zuerst die „Bild“-Zeitung berichtet, dass über die Modalitäten bei einem Saisonabbruch abgestimmt werden soll. (dpa/sid)

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